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Keeper sagt Sorry Neuers Fehlpass: "Einer von 1000"

Filippo Cataldo, vom 20.01.2012 22:59 Uhr
Die Peinlichkeit: Neuer versucht einen Abschlag, Reus (r.) schaut noch zu – und trifft dann zum 1:0 Foto: Simon
Die Peinlichkeit: Neuer versucht einen Abschlag, Reus (r.) schaut noch zu – und trifft dann zum 1:0 Foto: Simon
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Nach der Pleite in Gladbach: Neuer entschuldigt sich: „Ich habe durch meinen Fehlpass die Niederlage eingeleitet, das tut mit leid!“ Schweinsteiger schiebt den Fauxpas des Torwarts auf den Platz:

Mönchengladbach - Er hat es schon wieder getan. Wie schon bei seiner Bayern-Premiere beim Hinspiel im August, als Manuel Neuer den Gladbacher Igor de Camargo durch sein Verschätzen beim Herauslaufen zum Siegtreffer einlud, sah der Bayern-Torwart gestern wieder blöd aus. Richtig blöd sogar.

Keine elf Minuten waren im Borussia-Park gespielt, als Neuer mit einem harmlosen Rückpass von Holger Badstuber überfordert war. Statt den Ball unbedrängt kontrolliert zu passen oder nach vorne zu dreschen, spielte er die Kugel direkt zu Marco Reus. Der dachte ob dieses Geschenks nicht lange nach – und versenkte aus rund 30 Metern zum 1:0. „Wenn ich hier nicht schieße, wann dann“, sagte der Torschütze später grinsend.

Ausgerechnet Neuer. Ein absurder Fehler des Nationalkeepers. „Ich glaube nicht, dass er hier das Spiel eröffnen wollte“, sagte DFB-Manager Oliver Bierhoff, „er wollte den Ball einfach wegschlagen. Und das ist ihm misslungen.“ Neuers Plan war ein anderer: „Ich wollte schon zu Thomas Müller spielen“, sagte er und entschuldigte sich: „Ich habe durch meinen Fehlpass die Niederlage eingeleitet, das tut mir leid.“

Bastian Schweinsteiger hatte eine überraschende Erklärung für den Fauxpas parat: „Er trifft den Ball da nicht so richtig, weil der Platz nicht so gut ist.“  Wie bitte? „Der Platz ist nach meiner Ansicht in einem katastrophalen Zustand“, so Schweinsteiger, „deshalb war der Fußball von beiden Mannschaften nicht gut.“

Und sogar Reus sagte: „Da hat Basti schon recht.“ Und während TV-Experte Mehmet Scholl in der ARD noch sagte, so ein Fauxpas passiere Neuer „nur bei einem von 500 Pässen“, meinte Schweinsteiger: „Das passiert dem Manuel von 1000 Mal nur ein Mal.“

Der Fehler wiegt schwer, denn die Niederlage hat den Bayern, die die gesamte Wintervorbereitung im Hochgefühl des kommenden Triple-Gewinners verbracht haben, einen deutlichen Dämpfer versetzt. Und überdies mussten die Bayern auch noch leidvoll erfahren, was ihnen entgangen ist.

Oder besser: wer. Denn auch auf der anderen Seite verdiente sich ein Spieler ein „Ausgerechnet". Ausgerechnet Marco Reus. Mitten in das Trainingslager der Bayern in Doha überraschte Gladbachs Flügelflitzer mit der Ankündigung, nach der Saison nicht zu den Bayern, sondern nach Dortmund wechseln zu wollen.

Die Bayern reagierten einigermaßen cool, aber auch mit einem Schuss Arroganz, schnell machten Aussagen die Runde, Reus hätte den Konkurrenzkampf in München gescheut. Man hätte dem 22-Jährigen eben keine Stammplatzgarantie geben können. Reus reagierte damals etwas angesäuert - und wehrte sich gestern mit einer formidablen Leistung. Nach seinem zugegeben geschenkten Treffer leitete er noch mustergültig das 3:0 durch Patrick Hermann ein. Dortmund kann sich freuen.

 

 

 

Kommentare (20)
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JAN
23
16:06 Uhr, geschrieben von FIDS54
Reuss
Wie hat M. Reuss nach den Verbalattacken auf Reuss (Stammplatzgarantie etc) doch ganz cool reagiert: "Die Antwort gibt es auf dem Platz". Echt super der Junge. Sorry bayern, da habt ihr gepennt und Dortmund euch eins ausgewicht.
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JAN
23
08:23 Uhr, geschrieben von FCB
Der Trainer ist auch nicht der Beste!
Die letzte Auswechslung war erzwungen, die ersten beiden aber verstehe wer will. Wie konnte er den Robben auf dem Platz lassen, der kaum gelaufen ist - schon gar nicht nach hinten, immer nach dem Ball gewunken hat, und, wenn er ihn dann bekam nur z.T. fatale Ballverluste - siehe das 2. Gegentor - produziert hat? Eine einzige brauchbare Flanke (als Vorlage für Gomez Kopfball) ist m.E. für einen Halbstürmer zu wenig, aquch wenn er ein Superstar ist. Olic, der Gomez hätte entlasten und als Dauerläufer bekannt ist, wäre die bessere Alternative gewesen. Jetzt werden Babbel und Fink, die als Trainer Nichts erreicht haben, hier als Heynckes Nachfolger gehandelt, warum nicht Favre. Der hat Gladbach geretter und ohne Neuinvestitionen aus dem Fast-Absteiger einen Champions League Aspiranten gemacht - das soll ihm erst einmal einer nachmachen. Außerdem läßt er modern spielen: Konsequente Defensive und sehr schnelles und direktes Offensiv-Spiel, statt ewiges Quergeschiebe, um den Ball zu sichern. Das erfordert viel Laufarbeit, ist aber erfolgreich. Favre wäre auch zuzutrauen, den Superstars ihre Allüren abzugewöhnen und wieder das Laufen zu Gunsten der Mannschaft beizubringen.
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JAN
21
22:31 Uhr, geschrieben von Leo
Herr
Oh so langsam werden ja manche Wach.Das der Torwart kein Guter Torwart ist mit dem wird das nichts aber das habe ich ja schon vor der Saison geschrieben und ausgelacht.Oan Neuer-koan Punkt mehr sage ich nicht.
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