Feuerwehr steckt im Chaos fest Zweiter Fehlalarm in wenigen Stunden: Brudermühltunnel dicht

Eine vernünftige Rettungsgasse sieht anders aus: Der Löschzug kommt minutenlang nicht durch den Verkehr. Foto: Gaulke

Innerhalb weniger Stunden muss die Münchner Feuerwehr zu gleich zwei Einsätzen in Tunneln ausrücken. Doch in beiden Fällen war es Fehlalarm.

München - Der erste Einsatz ist erst wenige Stunden her, da muss die Münchner Feuerwehr schon wieder zu einem Einsatz in einem Tunnel ausrücken. Diesmal kam der Alarm aus dem Brudermühltunnel. Um 20.19 Uhr ging am Donenrstag ein Signal aus der Südröhre auf der Wache ein.

Als die Feuerwehr eintraf, waren weder Rauch noch Feuer erkennbar. Wieder Fehlalarm! Nur wenige Stunden zuvor hatte ein falscher Alarm im Luise-Kiesselbach-Tunne Polizei und Feuerwehr auf Trab gehalten. Ob die beiden Ereignisse in einem Zusammenhang miteinander stehen, war zunächst nicht bekannt. "Wahrscheinlich ein Zufall", sagte ein Sprecher der Feuerwehr der AZ. 

Probleme mit der Rettungsgasse

Zwei Löschzügen mit jeweils fünf Fahrzeugen rückten von beiden Seiten zum Brudermühltunnel vor. Allerdings kam nur einer bis zur Einsatzstelle durch. Der zweite, der den Tunnel von der anderen Seite aus anfuhr – er besteht aus fünf Fahrzeugen –, blieb zunächst im Verkehr stecken. "Das war unglaublich", sagte ein Augenzeuge zur AZ. "Erst dauerte es ewig, bis die Autos eine Rettungsgasse bildeten, und dann schloss diese sich wieder, noch bevor das letzte Feuerwehrauto durch war."

Ein Glück, dass es sich nur um einen weiteren Fehlalarm handelte. Wie es dazu kam, sei jedoch unklar, so der Feuerwehrsprecher. Um 20.45 Uhr konnte der Tunnel wieder freigegeben werden und das Verkehrschaos löste sich nach und nach auf.

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