Der "Vater" von E.T. ist tot: Der italienische Spezialeffekte-Künstler und dreifache Oscar-Preisträger Carlo Rambaldi ist im Alter von 86 Jahren gestorben.

Rom -  Wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete, starb er am Freitag in einem Krankenhaus in Lamezia Terme in Kalabrien, wo er seit Jahren lebte.

Rambaldi hat mit vielen Film-Größen zusammengearbeitet - unter anderem mit Steven Spielberg, Ridley Scott und David Lynch. Mit dem Oscar für die besten visuellen Effekte wurde er für "E.T. - Der Außerirdische" und "Alien" ausgezeichnet. Einen weiteren gab es als "Special Achievement Award" für "King Kong".

In der Branche galt der Spezialist aus der Nähe von Ferrara in Norditalien als ein Handwerker des Films. Der heutigen digitalen Technik stand er skeptisch gegenüber. Das Digitale koste ungefähr achtmal mehr als das Mechanische, sagte Rambaldi einmal laut Ansa.

Über sein wohl bekanntestes Werk "E.T." sagte er einst, in dem Film gebe es rund 120 Einstellungen. Wenn der Streifen per Computer hätte realisiert werden sollen, hätte man viel länger gebraucht und viel mehr Personal benötigt.