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Isar, Olympiapark und Umland Stand Up Paddling in München: Hier geht's

, aktualisiert am 10.05.2017 - 16:44 Uhr
Gute Nachrichten: Auf der Isar gelten einige Sonderregelungen. Foto: Marc Müller/dpa, free

Ein Surfbrett plus Paddel und etwas Wasser, aber bitte ohne Wellen: Mehr braucht's nicht zum Stand Up Paddling. Doch auf Münchens Flüssen und Seen ist der angesagte Trendsport untersagt. Die AZ verrät die Ausnahmen.

München - Klar, die stehende Welle im Eisbach ist Kult. Aber grundsätzlich ist München, hunderte Kilometer von irgendeiner Küste entfernt, nicht der erste Anlaufpunkt für Surfer. In den letzten Jahren hat sich allerdings eine alternative Bewegungsform auf dem Surfbrett durchgesetzt: Das Stand Up Paddling, kurz SUP.

Bei SUP ist nicht die größte Welle gefragt. Denn wie der Name schon verrät, hilft ein Paddel beim Vorankommen auf dem Gewässer. Ob stehend oder ruhend, Wasser hat München in der Tat genug zu bieten. Die Stadt ist gesegnet mit Flüssen, Bächen, Seen und Teichen. Nur leider ist SUP auf den meisten Gewässern grundsätzlich verboten. Zum Glück gibt es ein paar Ausnahmen.

Isar, Isarkanal und Floßkanal

Stand Up Paddling auf der Isar, sämtlichen Nebenarmen und Kanälen ist grundsätzlich verboten. Aber zumindest ein paar Abschnitte sind zum Paddeln freigegeben:

Isar: ab der südlichen Stadtgrenze bis 100 Meter nördlich der Thalkirchner Brücke und von der Max-Josef-Brücke bis 200 Meter südlich des Oberföhringer Wehrs.

Isarkanal: von der südlichen Stadtgrenze bis zur Abzweigung des Floßkanals in Hinterbrühl und 50 m nördlich des Steges beim Auer Düker bis 100 m nördlich der Thalkirchner Brücke.

Maria-Einsiedel-Mühlbach: vom städtischen Bad Maria Einsiedel bis zur Einmündung in den Isarkanal.

Floßkanal: von der Abzweigung aus dem Isarkanal bis zum Auslauf der Zentrallände.

Grünanlagengewässer

Auf den Seen im West- oder Ostpark, ebenso wie auf den Kanälen in öffentlichen Parks und Grünanlagen, ist das "Einbringen und Benutzen von Booten und festen Surfbrettern untersagt" (§ 2 Abs. 2 Nr. 8 GrünanlagenS).

Bei Badeseen, zum Beispiel dem Lerchenauer See, Fasaneriesee, Feldmochinger See, greift diese Regel nicht. Allerdings gilt die Ausnahme nur außerhalb der Badesaison, also vom 16. September bis zum 14. Mai. Nur aufblasbare Boote oder eben auch aufblasbare Boards sind ganzjährig zugelassen.

See im Olympiapark

Wer eine ruhige Wasserfläche bevorzugt, ist am Olympiasee gut aufgehoben. Laut Olympiapark München GmbH ist Stand Up Paddling auf dem See erlaubt. Im Hochsommer bietet das SUP & Wakeboard Center sogar einen Board-Verleih und Kurse an.

SUP im Umland

Die Seen im Münchner Umland eignen sich bestens für den Trendsport. Entsprechend hat man sich dort schon auf den Trend eingerichtet. Am Starnberger See gibt es einen Board- und Paddel-Verleih, der auch Kurse veranstaltet. Am Ammersee wartet ein SUP Center mit Verleih, Kursen für Anfänger und Fortgeschrittene und speziellen Angeboten wie SUP Yoga. Auch im Programm beim SUP Center am Chiemsee finden Sportler Angebote. Nähere Infos gibt es hier.

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