Internet der Dinge Microsoft eröffnet Kreativlabor in München

Mircosoft möchte in München ein Kreativlabor eröffnen. Foto: Matthias Balk/dpa

Ein eigenes Kreativlabor für kleine und große Industrieprodukte plant der IT-Riese Microsoft in der Münchner Innenstadt. Labs wie dieses gibt es bereits in China und in Washington.

München/Lehel - Lösungen für das Internet der Dinge - hierfür plant Microsoft ein Labor in der bayrischen Landeshauptstadt. Das neue Lab im Stadtteil Lehel stehe Firmen aller Branchen und Größen kostenlos als produktives Umfeld zur Verfügung, teilte der Softwarekonzern mit. Neben Unterstützung durch Microsoft-Entwickler haben Nutzer dort Zugang zu Software und Hardware-Komponenten für die Erprobung auch großer Industrieprojekte.

Bis zu 20 Nutzer könnten ihre Projekte gleichzeitig verfolgen, sagte Microsoft-Managerin Laura Geier. Microsoft unterhält bereits solche Labs am Unternehmenssitz in Redmond im US-Bundesstaat Washington sowie im chinesischen Shenzhen. Ein Maschinenraum ist etwa mit Fräsen, Lötkolben, 3D-Druckern und kleinen Robotern ausgestattet.

Von Anfang an die richtige Technologie

An Software stehen unter anderem Microsofts Cloud-Plattform Azure sowie Technologien für das Internet der Dinge und künstliche Intelligenz zur Verfügung. Dort können Lösungen für die Datenspeicherung und -analyse getestet werden. Zu den ersten erfolgreichen Kunden in Redmond zählt laut Microsoft der größte Hersteller von Kaffeevollautomaten in Nordamerika.

Das Unternehmen Cafection habe die erste vernetzte Kaffeemaschine auf den Markt gebracht, die Online-Videos und andere Medieninhalte im Display anzeige. Im Microsoft Lab habe man die Gelegenheit gehabt, gleich zu Beginn die richtigen Technologien für das Projekt zu wählen, sagte Simon Gagné, Entwicklungschef von Cafection. Partner des IoT-Labs ist unter anderem der IT-Dienstleister Cisco.

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