In Hinterzarten Schwerer Sturz: Sorge um Skispringerin Würth

Svenja Würth stürzt schwer in Hinterzarten nach einem Sprung auf 97 Meter. Foto: dpa

Erneut hat es im Skispringen einen schweren Sturz gegeben. Springerin Svenja Würth stürzte in Hinterzarten bei 97 Metern und blieb im Schnee liegen. Der Bundestrainer übt Kritik.

Hinterzarten -  Der erste Mannschaftswettbewerb im Skispringen der Damen ist am Samstag von einem schweren Sturz der Deutschen Svenja Würth überschattet worden.

Die dritte DSV-Springerin stürzte in Hinterzarten im ersten Durchgang bei 97 Metern und blieb danach im Schnee liegen. Sie wurde nach einer Behandlung im Schanzenauslauf ins Krankenhaus nach Freiburg zu weiteren Untersuchungen gebracht.

Nach ersten Angaben zog sie sich eine schwere Knieverletzung zu. Es besteht der Verdacht auf einen Kreuzbandriss und einen Meniskusschaden.

Bundestrainer Andreas Bauer kritisierte die Jury, die trotz großer Weiten den Anlauf für die Besten nicht verkürzt hatte. Die deutsche Mannschaft, die nach dem ersten Durchgang hinter Japan auf Rang zwei lag, sprang den Wettbewerb zu dritt weiter.

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