Im Ex-Baby! eröffnet eine neue, verrückte Party-Location der 089-Macher. Die Einladung mit rotemn Wachs-Siegel will jeder haben. Was der Name "Drella" bedeutet.

München - Das schwarze Kuvert mit rotem Wachs-Siegel will in dieser Woche jeder Partygänger haben. Denn darin befindet sich die Einladung zur Eröffnung von „Call me Drella“. Call me, was?
So heißt Münchens neuer In-Club, der in den legendären Räumen des ehemaligen Baby! und früheren Sterne-Tempels „Aubergine“ am Maximiliansplatz ab Freitag zum Feiern einlädt.

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Der verrückte Name geht auf Pop-Art-Legende Andy Warhol zurück, der sich selbst zu wilden Studio 54-Zeiten den Spitznamen „Drella“ – ein Mix aus Dracula und Cinderella – gab. Extrem soll es künftig also auch im „Call me Drella“ zugehen.

Doch wer steckt hinter dem verrückten Namen – und Club?

Es sind die erfolgreichen Nachtleben-Macher der benachbarten Abtanz- und Absturz-Adresse 089<ET>Bar. Namentlich Max Braunmiller, Christian und Andreas Haidinger, Gino Cicciarella, Martin Putz und Tommy Welcker.

Die jungen Feier-Wilden laden eine exklusive Party-Truppe bereits am Donnerstag zum Vorglühen ins „Drella“, das vom Erscheinungsbild her sehr bunt und kreativ wird.

Die Einladung ist vielversprechend und schräg, wie es auch der Club sein soll. „Liebe Freunde der Dunkelheit und Selbstdarstellung“, heißt es da, „es gibt Kekse!“

Damit ist wohl eher die selbstgemachte Pizza gemeint. Obendrein gibt es „Drinks aus unserer Apotheke“ – und: „Der Sündenerlass wird garantiert über den hauseigenen Beichtstuhl.“
Call me Crazy: Klingt alles ein bisschen verrückt, aber das kann Münchens Nachtleben gut gebrauchen. Stinknormale Clubs gibt’s schließlich schon genug.