Illegaler Abriss Uhrmacherhäusl: Stadt sichert Mauerreste und Bauteile

Das ehemalige Uhrmacherhäul in der Oberen Grasstraße in Giesing: Die Stadt lässt nun die Überreste sichern. Foto: Schramek

Im Fall des illegal abgerissenen Uhrmacherhäusls in Giesing lässt die Stadt die Überreste der Mauern sichern. Das Haus soll in ursrpünglicher Form wieder aufgebaut werden.

Giesing - Die Stadt München geht weiter gegen den Bauherrn vor, der das Uhrmacherhäusl an der Oberen Grasstraße in Giesing illegal abgerissen hat.

Noch am Tag des Abrisses hat die Untere Denkmalschutzbehörde in Abstimmung mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege als Sofortmaßnahme eine Verfügung zur Sicherung des verbliebenen Baumaterials erlassen. Nun wurde für Donnerstag die geordnete Räumung der Überreste unter Aufsicht von Fachleuten angeordnet, um ein exaktes Schadensbild und Aufschluss über die historischen Kelleranlagen zu erhalten.

Außerdem schreibt die Stadt, dass "umfangreiche Sicherungsmaßnahmen hinsichtlich der Restmauern und der angrenzenden Gebäude erfolgen". OB Dieter Reiter hat der Nachbarschaft die "volle Unterstützung" zugesichert.

Verwaltungs- und Bußgeldverfahren sind eingeleitet

Gegen den Bauherren wurde zudem bereits ein Verwaltungsverfahren eingeleitet, mit dem Ziel "eines ensemblegerechten Ersatzbaus" - und zwar sowohl in Größe und Form des abgebrochenen Hauses. Auch ein  Bußgeldverfahren läuft, der Bauherr soll demnächst angehört werden.

Ob auch strafrechtlich ermittelt wird, wird noch geprüft. "Abstimmungen mit dem Polizeipräsidium und der Staatsanwaltschaft laufen", heißt es bei der Stadt.

Lesen Sie hier: llegaler Abriss: Stadt droht mit sechsstelligem Bußgeld

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