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ICE nach München Bier, Schläge Tritte: Betrunkene rastet im Zug aus

az/ots, vom 09.02.2012 13:25 Uhr
In einem ICE ist eine betrunkene Frau völlig ausgerastet. Aufgrund des Vorfalls fuhr der ICE nach München erst mit 25 Minuten  Verspätung ab. (Symbolbild) Foto: Sigi Müller
In einem ICE ist eine betrunkene Frau völlig ausgerastet. Aufgrund des Vorfalls fuhr der ICE nach München erst mit 25 Minuten Verspätung ab. (Symbolbild) Foto: Sigi Müller

MIt voller Wucht in die Genitalien, Platzwunde: Eine betrunkene Frau hat in einem ICE randaliert und mehrere Beamte verletzt. Zugreisenden schüttete sie Bier über die Kleidung.

Nürnberg – Eine aggressive und betrunkene Reisende hat am Mittwochabend für 25 Minuten Zugverspätung eines ICE im Nürnberger Hauptbahnhof gesorgt. Die Frau beleidigte andere Fahrgäste und griff Polizeibeamte an, die sie aus dem Zug führen wollten.

Die 31-Jährige belästigte in einem Intercity-Express auf der Fahrt von Kassel nach Nürnberg zunächst andere Reisende. Als sie im Bordrestaurant einem Gast Bier über die Kleidung schüttete, entschied der Zugchef, die Frau in Nürnberg von der Weiterfahrt auszuschließen. Diese zeigte sich aber nicht nur uneinsichtig, sondern auch renitent. Als sie den Zug verlassen sollte, griff sie die herbeigerufenen Bundespolizisten, die sie hinausbegleiten wollten, unvermittelt an. Äußerst aggressiv versuchte sie, sich durch Schläge und Tritte gegen die Verbringung aus dem Zug zu Wehr zu setzen. Dabei traf sie eine Beamtin ins Gesicht, sodass diese eine Platzwunde über dem Auge davontrug, die später ärztlich versorgt werden musste. Deren Partner trat sie mit voller Kraft in den Intimbereich. Nur mit Mühe gelang es der Streife, die rabiate Frau zu fesseln und zur Wache zu bringen. Aufgrund des Vorfalls fuhr der ICE nach München erst mit 25 Minuten Verspätung ab.

Die verletzten Beamten blieben dienstfähig. Die Bundespolizei hat indes gegen die renitente Reisende Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Die im Landkreis Günzburg wohnhafte Frau musste über Nacht ausgenüchtert werden – eine Atemalkoholmessung hatte einen Wert von 2,29 Promille ergeben -, bevor sie die Wache verlassen durfte.

 

Kommentare (3)
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FEB
10
18:26 Uhr, geschrieben von Basti0208
@xy
10 Meter? Waren Sie live dabei? Es laufen immer mehr Psychos rum, sogar viele Frauen, das sieht man ja leider täglich. Mir tun die verletzten Polizisten leid, die sich leider nicht ausuchen können zu welchem Einsatz sie gerufen werden und ihren Job tun müssen.
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FEB
09
20:08 Uhr, geschrieben von xy
tolle Leistung
25 Minuten um zu Zweit eine Person aus dem Zug zu bringen? 25 Minuten für 10 Meter?
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FEB
09
17:05 Uhr, geschrieben von Pensionsberechtigte
"Die verletzten Beamten blieben dienstfähig." Logisch, oder????
Sicherlich wieder einmal eine Lächerlichkeit der besonderen Art!
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