Hütter bleibt in Bern Bremen: Kohfeldt kann auf weitere Chance hoffen

"Es kann gut sein, dass er gegen Hannover noch auf der Bank sitzt", sagt Werder-Sportchef Frank Baumann (hinten) über Interimstrainer Florian Kohfeldt. Foto: dpa

Eine mögliche Trainerverpflichtung Werder Bremens von Adi Hütter ist endgültig geplatzt. Der Österreicher verlängerte seinen im Sommer auslaufenden Vertrag bei den Young Boys Bern. Die Chancen für Florian Kohfeldt steigen.

Bremen - Die Chancen von Werder Bremens Interimscoach Florian Kohfeldt auf eine weitere Bewährungsprobe in der Bundesliga werden größer.

"Florian ist aktuell Cheftrainer und macht es sehr, sehr gut", sagte Sportchef Frank Baumann dem Kicker: "Es kann gut sein, dass er gegen Hannover noch auf der Bank sitzt." Das Spiel gegen die 96er ist für den 19. November  angesetzt.

Baumann hatte angepeilt, in der Länderspielpause eine Entscheidung über die dauerhafte Nachfolge von Cheftrainer Alexander Nouri zu treffen. Von dem 38-Jährigen hatte sich der Klub am 30. Oktober getrennt. Keine Option mehr ist der Österreicher Adi Hütter, der seinen Vertrag bei den Young Boys Bern bis 2019 verlängerte. Das teilte der Tabellenführer der ersten Schweizer Fußballliga am Donnerstag mit.

Es hatte sich bereits angedeutet, dass Hütter lieber das Ziel der Schweizer Meisterschaft mit Bern verfolgen will. "Ich habe immer betont, dass es mir bei YB und in Bern ausgezeichnet gefällt. Nach den unruhigen letzten Wochen mit den zahlreichen Medienberichten rund um meine Zukunft und meine Person war es für mich wichtig, dieses Zeichen zu setzen und klar zu zeigen, dass ich mit YB noch große Ziele habe", sagte der 47-Jährige nun.

Als Werder-Kandidat gilt weiter unter anderem Bruno Labbadia, mit dem Baumann bereits gesprochen haben soll. Doch auch dem 35 Jahre alten Kohfeldt, der bei seiner Premiere in der Bundesliga eine 1:2-Niederlage bei Eintracht Frankfurt kassiert hatte, werden weiter gute Chancen eingeräumt.

"Wenn ich mir den Job bei Werder nicht zutrauen würde, hätte ich das Frank schon gesagt", sagte Kohfeldt zuletzt. Er sei aber "der Letzte, der Druck aufbaut. Für mich ist die Situation gerade in Ordnung."

Lesen Sie hier: Wagner findet Hopp-Schmähungen "verrückt"

JETZT LESEN

0 Kommentare

Kommentieren

  1. null