"Sag' mir doch, wie der Dir geschmeckt hat": Wie es einem "Kenner" an Weihnachten ergeht

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Weihnachten ist ein gefährliches Fest für Weinfreunde. Als „Kenner“ bekommen wir Armeen von Lieblingsweinen von Verwandten, Berufskollegen und anderen Weinunkundigen Intim-Feinden geschenkt. Gerne mit der freundlichen Bitte: „Sag’ mir doch, wie er Dir geschmeckt hat.“

Bevor Sie sich durch all diese Niederungen verkosten, sollten Sie die Spendierwut Ihrer Lieben auf andere Dinge umleiten. Zum Beispiel auf Wein-Accessoires

Bouteille torche heißt das wohl schrägste Zubehör des Jahres. Eine Original Champagnerflasche ohne Boden, in deren Hals eine Halogenlampe steckt. Das Ganze mit einem 2,05 Meter langen roten Stoffkabel in 60er-Jahre- Ausführung. Zum Hängen, Stellen oder „Durch die Gegend leuchten“ im Weinkeller oder Wohnzimmer (von „L’Atelier Du Vin“, 69 Euro bei “Le Bazar de Cuisine“, Balanstraße 8,&4476 97 66, www.bazar-cuisine.com)

In Weingütern und in der Gastronomie wird schon lange zum Schutz des Weines mit dem Edelgas Argon gearbeitet. Jetzt gibt es das erste kleine System zur Konservierung von geöffneten Einzelflaschen für den Privat- Gebrauch. Den Wine Saver setzt man einfach auf den Flaschenhals und der gute Tropfen bleibt für einige Tage im Urzustand erhalten (von „Winaro“, 59,90 Euro bei winesaver.de)

Kein dickes Sachbuch, sondern kleiner süffiger Lesestoff: Die gesammelten Wahrheiten aus dieser AZ-Kolumne finden sich im gleichnamigen Buch Einfach Wein (Volk Verlag, 9,90 Euro).