Heißgespielt EHC macht es wieder spannend: Sieg gegen Mannheim

Die blauen Jubler: Jaffray (2.v.l.) feiert seinen Treffer zum 4:2 (kl. F.). Abeltshauser (l.), Wolf und Joslin gratulieren. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Beim 4:2-Erfolg im Spitzenspiel gegen Mannheim führt der EHC bereits 3:0, macht es aber noch spannend. "Ein verdienter Sieg"

München - Ganz ohne Drama geht es beim EHC Red Bull München dieser Tage nicht. Im Spitzenspiel gegen die Adler Mannheim legten die Double-Meister los, als wäre der leibhaftige Eishockeygott hinter ihnen her. Kapitän Michael Wolf brachte den EHC, der am Freitag das Topspiel bei den Nürnberg Ice Tigers mit 1:2 nach Verlängerung verloren hatte, in der 8. Minute mit 1:0 in Führung. Verteidiger Konrad Abeltshauser legte in Minute 22 einen drauf, Stürmer Brooks Macek versenkte dann die Scheibe vor 4280 Zuschauern zum 3:0 (27.).

Alles klar? Nicht beim EHC in dieser Saison. Wie hatte Topscorer Keith Aucoin im AZ-Interview vor dem Wochenende gesagt? "Wir schaffen es noch nicht, über 60 Minuten konzentriert und motiviert unser Spiel durchzuziehen."

Prophetische Worte. In der 30. Minute vertändelten die Red Bulls fahrlässig den Puck, Chad Kolarik kam der Münchner Einladung nur zu gerne nach – das 1:3. Nicht viel konzentrierter agierte der EHC nur drei Minuten später: Wieder Puckverlust, wieder folgte die Strafe auf dem Fuß mit der Kufe. Garrett Festerling mit dem 2:3-Anschlusstreffer.

Der EHC rettete sich in die Drittelpause. Da dürfte Coach Don Jackson deutliche Worte gefunden haben. Zumindest fand München wieder zu seiner Linie und der Puck den Weg ins Adler-Tor. Stürmerstar Jason Jaffray mit dem 4:2 (48.). Es war der Endstand!

"Das sind immer heiße Spiele gegen Mannheim, aber wir haben alles dafür getan, dass wir heute die Punkte holen und haben immer stark dagegen gehalten. Das war der Schlüssel zum Sieg", sagte Münchens Florian Kettemer, der von 2011 bis ‘14 für Mannheim gespielt hatte, "das war ein verdienter Sieg."

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