Der TSV 1860 wird länger auf Benny Lauth verzichten müssen. Am Mittwoch sperrte der DFB den Stürmer für vier Spiele.

München "Mit so einer langen Sperre habe ich nicht gerechnet", zeigte sich Löwen-Stürmer Benny Lauth am Mittwoch überrascht darüber, dass er nun für vier Spiele gesperrt wurde. Der DFB gab das Urteil am Mittwoch bekannt. Benny Lauth hatte am Freitag beim 1:1 gegen den VfR Aalen Marcel Reichwein mit dem Ellbogen getroffen. Nach eigener Aussage sei dies zwar unabsichtlich passiert, das sah das DFB-Sportgericht aber offensichtlich anders, wertete den Vorfall als "krass unsportliches Verhalten".

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Schiedsrichter Tobias Stieler hatte die Szene in Aalen nicht gesehen. Der DFB nahm daraufhin die Ermittlungen auf, befragte den Schiedsrichter, die beiden beteiligten Spieler und wertete den Mitschnitt aus. Obwohl Marcel Reichwein Benny Lauth weder Absicht unterstellte noch Verletzungen davon getragen hat, legte der DFB dem 31-jährigen Angreifer „eine Tätlichkeit gegen den Gegner in der Form des krass sportwidrigen Verhaltens“ zur Last und urteilte dementsprechend.

Lauth fehlt den Löwen damit am Sonntag in Regensburg, in der Woche darauf gegen Dresden, sowie im neuen Jahr gegen den 1. FC Kaiserslautern und beim MSV Duisburg.

Die Löwen haben dem Urteil zugestimmt. Damit ist es rechtskräftig.

Die Reaktionen

 

Löwen-Trainer Alexander Schmidt findet das Urteil gegen Benny Lauth überzogen. "Es ist zu hart. Das Urteil steht in keinem Verhältnis."

 

 

 

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