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Harlaching Dreister Betrüger zockt 36.000 Euro bei Rentnerin ab

az, vom 13.01.2012 12:11 Uhr
36.000 Euro hat die Rentnerin von der Bank geholt und einem Fremden an der Haustüre gegeben. Die Polizei ermittelt. Foto: dpa
36.000 Euro hat die Rentnerin von der Bank geholt und einem Fremden an der Haustüre gegeben. Die Polizei ermittelt. Foto: dpa

"Ich bin dein Patenkind Basti und brauche 36.000 Euro für einen Wohnungskauf": EIn Mann hat bei einer gutgläubigen Rentnerin viel Geld abgezockt.

Harlaching - Dreiste Abzocke mit dem sogenannten Enkeltrick: Am Donnerstag, 12.01.2012, erhielt eine 67-jährige Rentnerin gegen 09.30 Uhr den Anruf eines unbekannten Mannes. Wie bei Trickbetrügern üblich, fragte er die Seniorin, ob sie ihn nicht kenne. Die 67-Jährige hielt den Anrufer daraufhin für ihr Patenkind „Basti“, wie die Polizei berichtet. Dies bestätigte der Täter umgehend. Er schilderte nun der Rentnerin, dass er sich eine Wohnung in Großhadern für 145.000 Euro kaufen wolle. Leider aber habe dieser „Basti“ die Kaufsumme nicht komplett verfügbar, weswegen er seine Patentante nun bitte, ihm 36.000 Euro zu leihen.

Die Rentnerin erwiderte, nicht so viel Geld zu Hause zu haben. Der Trickbetrüger drängte aber darauf, dass sie das Geld von der Bank holen könne. Im guten Glauben fuhr die Rentnerin daraufhin zu ihrer Hausbank. Dort hob sie den geforderten Betrag ab. Nachdem sie gegen Mittag wieder nach Hause zurück gekommen war, rief das angebliche Patenkind erneut an. Nachdem der Täter erfuhr, dass das Geld nun verfügbar sei, erklärte er, dass er einen gewissen „Herrn Müller“ vorbeischicken würde, um das Geld abzuholen. Später wolle dann „Basti“ selbst vorbeikommen und seine Patentante zum Essen einladen.

Kurz nach dem letzten Telefonat klingelte dann tatsächlich ein der Rentnerin unbekannter junger Mann an der Tür. Er bot der 67-Jährigen an, über sein Handy nochmals mit „Basti“ zu sprechen. Nach dessen erneuter Aufforderung übergab die Rentnerin schließlich den Betrag an den Unbekannten. Nachdem sich „Basti“ nicht mehr wie angekündigt gemeldet hatte, rief die 67-Jährige schließlich während des Nachmittags ihr wirkliches Patenkind an. Entsetzt musste sie jetzt feststellen, dass sie Betrügern aufgesessen war.

Täterbeschreibung:

Geldabholer, männlich, ca. 25-30 Jahre alt, südosteuropäischer Typ, ca. 170-175 cm groß, kurzes, dunkles Haar; er trug eine grau/schwarze Jacke.

Kommentare (3)
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FEB
04
02:17 Uhr, geschrieben von lb
l
die polizei kann sofort den anruf zurueckvervolgen und ueber die telephongeselschafft den besitzer ermitteln , schwirig wirds wen er ueber eine telephonzelle angerufen hatt aber selbst dann kann mann durch haufenweisse camaras ein bild bekommen , dass dauert zwar etwas bis die genehmigungen durch sind dass die polizei die verkehrs/sparkassen/geschaeftscameras ec ec ec anzapfen duerfen ,aber irgentwann haben die nen bild , aber bis dahin ist die sache eh auf eis g-elegt wurden , scheiss staat sage ich nur , wenns ums staatsangelegenheiten geht fragen die nicht erst nach sondern machens einfach, guter tipp von mir schreibt nichts in facebook was wiederrechtlich ist oder sonstiges es wird gerade ein fall bearbeitet wo jemand auf facebook geschrieben hatt : ach wie schoen es doch ist sich auf staatskosten gutgehen zu lassen die folge war ein brief dass es keine weiteren zahlungen gibt bis er eine erklaerung fuer den satz den er auf der webseite:facebook.com geschrieben hatt ,bekommt sein profil war nicht oeffentlich einsehbar
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JAN
13
13:09 Uhr, geschrieben von Skeptikerin
Mit 67 ist man natürlich nicht mehr jung
aber so alt oder senil kann man doch gar nicht sein, dass man - obwohl immer wieder in den Zeitungen davor gewarnt wird - einem Fremden so viel Geld aushändigt.
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JAN
13
12:42 Uhr, geschrieben von GAst
Das ist
so bösartig und gemein. Die Chancen sind wohl verschwindend gering diese "Personen" zu finden. Ich hoffe das Ihnen das ergaunerte Geld nur Pech, Unglück und absolute Traurigkeit bringen wird.
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