Für Hanno Balitsch ist der Klassenerhalt nur eine Frage der Zeit. Solange der Club punktet, können die Kellerkinder machen, was sie wollen.

Nürnberg - Lastminute-Remis gegen Ex-Verein Hannover, ein weiterer Zähler für den FCN auf dem Punktekonto. Hanno Balitsch zeigt sich nach dem 2:2 gegen Hannover 96 zufrieden mit der bisherigen Rückrunde des Club, auch wenn der Klassenerhalt noch nicht in trockenen Tüchern ist. Noch, denn für Balitsch aber nur eine Frage der Zeit: "Ich denke, wir hätten das Kapitel mit einem Dreier gegen Hannover beenden können. Letzlich war es nur ein Punkt, der aber ebenfalls wichtig ist."

So muss der Club auch weiterhin mit einem Auge Richtung Tabellenkeller schielen. Balitsch: "Natürlich gucken wir mit einem halben Auge nach hinten. Aber solange wir so stabil sind und unsere Punkte kontinuierlich holen, können die anderen Mannschaften hinter uns machen, was sie wollen."

Pünktchen um Pünktchen Richtung Klassenerhalt. Hannos Hamster-Methode gegen den Abstieg.

Ein gesundes Selbstvertrauen, das Zahlen untermauern. Hatte der Club zum Ende der ersten Halbserie acht Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz (elf Punkte auf die direkten Abstiegsränge), ist das Polster in den ersten fünf Partien seit der Winterpause auf Platz 16 sogar auf zehn Zähler angewachsen.

"Wir haben weniger Punkte Rückstand auf die Europacup-Plätze als Vorsprung vor den Abstiegsrängen", erklärt der 32-Jährige. "Die 40 Punkte, die wir erreichen wollen, sind ein absolut realistisches Ziel für uns. Und ich glaube nicht, dass die Mannschaften hinter uns noch anfangen werden, alles in Grund und Boden zu schießen."

Punkt für Punkt ernähren, damit der Club auch kommende Saison erstklassig spielt. Das nächste Zählbare soll es am Samstag (15.30 Uhr) gegen Stuttgart geben. "Der VfB spielt noch am Donnerstag in der Euro League in Genk, wo sie auch Körner lassen werden, um das 1:1 im Hinspiel aufzuholen", so Balitsch. "Wenn wir da so auftreten wie in Frankfurt, können wir was mitnehmen."