Hadern und die A96 Strom statt Lärm?

Eine Studie zur Einhausung der A96 im Stadtgebiet fordern zwei SPD-Stadträte. Foto: Google Street View

Zwei SPD-Stadträte fordern jetzt in einem Antrag eine Machbarkeitsstudie zur Einhausung der A96 im Stadtgebiet.

Hadern - Wenn es nach Claudia Tausend und Ingo Mittermaier geht, soll das Referat für Stadtplanung und Bauordnung eine Machbarkeitsstudie zur Prüfung und Bewertung von möglichen Maßnahmen zur Reduzierung der Lärm- und Schadstoffwerte an der Bundesautobahn A 96 in Auftrag geben.

Dabei sollen neben klassischen Lösungsansätzen wie Lärmschutzwänden und Einhausungen auch innovative Lösungsansätze wie die Nutzung einer Einhausung zur Energiegewinnung (Solarkraftwerk) oder Ideen zur baulichen Entwicklung und Stadtgestaltung berücksichtigt werden.

Zu Begründung führen die Stadträte an, dass der eigentlich auch für den Lärmschutz zuständige Bund sowohl für die die Lärmvorsorge (Ausbau nicht geplant), als auch für die Lärmsanierung keine Veranlassung sehe.

Auch die Finanzierung einer Machbarkeitsstudie zur Einhausung der A 96 im Stadtgebiet München lehne der Bund ab. Die Anwohner der A96 erhofften sich durch eine Machbarkeitsstudie eine Aussage darüber, ob eine Einhausung durch die Flächengewinne auf der Tunneldecke finanziert werden könne.

Eine Klärung dieser Frage erscheine – trotz der fehlenden Zuständigkeit der Stadt – auch in Bezug auf andere Autobahnen im Stadtgebiet städtebaulich prinzipiell für sinnvoll.

 

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