Google Doodle zum 214. Geburtstag Christian Doppler: Was ist eigentlich dieser Doppler-Effekt?

So sieht das Google Doodle zu Ehren des 214. Geburtstags von Christian Doppler aus Foto: Google [Screenshot]

Am heutigen Mittwoch hätte der Mathematiker Christian Doppler seinen 214. Geburtstag gefeiert. Nach ihm ist der berühmte Doppler-Effekt benannt. Doch was steckt eigentlich hinter diesem Begriff und wo finden wir den Doppler-Effekt im Alltag?

Am 29. November 1803 wurde Christian Andreas Doppler im österreichischen Salzburg geboren. Heute wäre der Mathematiker und Physiker, der durch den nach ihm benannten Doppler-Effekt bekannt wurde, 214 Jahre alt geworden. Deshalb erinnert Google heute auf seiner Startseite an ihn. Doch was genau ist der Doppler-Effekt, von dem wir alle schon mal gehört haben, eigentlich?

Auf der Website des Christian Doppler Fonds heißt es, der Doppler-Effekt sei ein "Effekt, der die Welt bewegte". Und weiter: "Selbst in seinen kühnsten Träumen hätte sich der Visionär Christian Doppler kaum vorstellen können, welche Bedeutung seine Entdeckung einmal für die gesamte Menschheit haben würde. Welche Wellen seine Schrift 'Über das farbige Licht der Doppelsterne' (1842) einmal schlagen würde. Kein Effekt hat unser Weltbild so entscheidend verändert wie das Doppler-Prinzip." (Ein Buch über Christian Doppler finden Sie hier)

Woher kennen wir den Doppler-Effekt aus dem Alltag?

Die Homepage erklärt, dass der Doppler-Effekt "die Änderung der Frequenz einer Welle" beschreibt. Um das zu veranschaulichen, wird der Doppler-Effekt anhand eines Krankenwagens, der an einem Beobachter vorbeifährt, veranschaulicht. "Durch die Bewegung des Wagens werden die Schallwellen vor dem Auto gestaucht und hinter dem Auto gedehnt. Der Beobachter nimmt diesen Effekt dann durch die unterschiedliche Tonhöhe des Martinshorns wahr: Bevor der Krankenwagen ihn erreicht hat, ist der Ton höher, sobald der Wagen sich von ihm entfernt, ist der Ton tiefer."

In einer kleinen Animationsgeschichte wird der Doppler-Effekt zudem erklärt. Darin heißt es unter anderem, dass Christian Doppler auch die Grundlagen erforscht hat, auf denen heutige Blitzer, also Radarfallen, aufbauen.

Doppler selbst durfte nicht mehr miterleben, welch bahnbrechende Entdeckung er machte. Er starb am 17. März 1853 bereits im Alter von 49 Jahren in Venedig. Der Österreicher litt damals an einem Lungenleiden und zog deshalb 1852 aufgrund des milden Klimas in die italienische Stadt. Dort erlag er aber schließlich den Folgen einer Staublungenerkrankung.

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