Goldene Regeln bei der Jobsuche Jedem Bewerber seinen Bewerbungscoach

Beratung: Der erste Weg zum Traumjob. Foto: © adabara (CC0 1.0) – pixabay.com

Die Schule ist fertig, nach der Auszeit oder dem Jobverlust muss es schnell gehen. Es gibt viele Gründe, um Bewerbungen zu schreiben. Und es gibt noch mehr Fehler, die einem im Bewerbungsprozess unterlaufen können.

München - Der häufigste lässt sich sicherlich unter dem Begriff „Standard-Bewerbung“ zusammenfassen. Ein und derselbe Text wird, abgesehen von anderen Adressdaten bzw. Ansprechpartnern, an diverse Adressaten versendet. Jahre später beschwert man sich dann, man habe Hunderte an Bewerbungen rausgeschickt, aber keinerlei Rückmeldung bekommen. Dabei ist klar: Jeder Personaler, der eine solche Massen-Bewerbung auf den Tisch oder ins Postfach bekommt, erkennt sie als das, was sie ist: Spam. Aus diesem Grund wird er sie gleich ignorieren.

 

Die vier goldenen Regeln für Bewerber

 

Generell gilt für jede Bewerbung das, was auch für den Fall gilt, dass Sie eine neue Person kennenlernen. Die folgenden vier Regeln bilden den Grundstock jeder erfolgreichen Bewerbung. Die restlichen 50 Prozent gliedern sich auf in das persönliche Auftreten, Sympathie sowie das berühmte Quäntchen Glück, das man immer braucht.

Behalten Sie diese vier Punkte sowohl beim Erstellen des Anschreibens als auch im Vorstellungsgespräch im Hinterkopf:


1. Seien Sie selbstbewusst! Sie kennen Ihre Qualifikationen. Sie wissen, was Sie können und sind in der Lage, der Firma XY die Vorteile eines Engagements deutlich zu machen. Stellen Sie sich realistisch dar und bitte: Machen Sie sich niemals kleiner als Sie wirklich sind.

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2. Seien Sie neugierig! Sie haben sich über das Unternehmen, bei dem Sie sich bewerben, informiert. Zeigen Sie Ihr Interesse an der Firma und stellen Sie ruhig auch die ein oder andere Frage. Seien Sie während des Vorstellungsgesprächs vorbereitet, wenn die Frage „Haben Sie noch Fragen zu unserer Firma?“ fällt. Bestenfalls sind Sie in der Lage, Ihre nun folgende(n) Frage(n) im Bezug auf einzelne Themen hin zu formulieren, die im Gespräch angesprochen wurden.

3. Seien Sie respektvoll! Auch, wenn Sie hervorragende Qualifikationen vorzuweisen haben, sollten sie diese dennoch nicht auf überhebliche Art und Weise preisen. Eigenlob stinkt, weiß der Volksmund. Muss es aber nicht immer, wenn Sie es dezent und angemessen ausdrücken und nicht offensiv herauskehren.

4. Seien Sie aufmerksam! Jeder Beruf, jeder Moment unseres Lebens erfordert Aufmerksamkeit. Fast überall gelten bestimmte Regeln und Normen. Finden sich also in Ihrem Anschreiben Rechtschreibfehler, dann lässt das jeden Personaler darauf schließen, dass Sie auch im Job nicht ordentlich arbeiten. Gleiches gilt für Ihr Outfit. Bewerben Sie sich um einen Ausbildungsvertrag als Gas-Wasser-Installateur, sollten Sie nicht im Dreireiher auftauchen (aber auch nicht im Blaumann!). Bei einer Bank bewirbt man sich heutzutage hingegen immer noch im Anzug oder im Kostüm.

Durch das Befolgen dieser einfachen Codes zeigen Sie, dass Sie anpassungsfähig und integrierbar sind.

Das Bewerbungsfoto: Seriös statt selbst gemacht. Ja, es mag ärgerlich erscheinen, wenn die Kosten für die Bewerbungsfotos bis in den dreistelligen Bereich hinein reichen. Allein, es ist schon wahr, dass gute Bewerbungsfotos ihren Preis haben. Ein professioneller Fotograf erkennt Ihre Sahneseiten, weiß, wie er Sie am besten in Szene setzt und bügelt etwaige Schwachstellen im Hautbild mittels Fotobearbeitung aus. Verzichten Sie unbedingt auf die Nutzung von selbst geschossenen Fotos, auf denen Sie „eigentlich ganz sympathisch“ rüberkommen. Das mag im privaten Rahmen stimmen, in einer Bewerbung hat es nichts zu suchen. Auch Landschafts- oder Straßenbilder im Hintergrund wirken unprofessionell, es sei denn sie bewerben sich mit einer Set-Card als Model oder Schauspieler. Tragen Sie zudem Kleidung, die dem hoffentlich baldigen Job angemessen ist (siehe oben).

Und noch etwas: Auch wenn es Ihnen schwer fällt, für ein Foto zu lächeln, versuchen Sie es zumindest. Anders ausgedrückt: Mit wem würden Sie lieber ein Gespräch führen? Mit Pep Guardiola oder mit der ukrainischen Trainerlegende Walerij Lobanowskyi, der als Trainer am Spielfeldrand so gut wie nie auch nur eine Miene verzog? Und wenn Sie denken, Ihr Lächeln wirke bei der Fotosession immer wie die Grimasse des Batman-Bösewichts Joker, liegen Sie falsch. Der Fotograf berät sie fachgerecht und zusammen finden Sie sicher ein Bild mit einem natürlichen und sympathischen Lächeln. Den Rest sortiert der Fotograf aus.

Bewerbungsratgeber zu lesen ist ja schön und gut, aber … eine echte Bewerbungssituation sieht doch ganz anders aus. Das stimmt. Sie können noch so viel lesen: Wenn Sie nervös sind, bleiben sie es meist auch. Die Angst des Bewerbers beim Bewerben ist dieselbe wie die des Torwarts beim Elfmeter. Aber was macht ein guter Torhüter? Richtig, er trainiert. Bundesliga-Torhüter besitzen in der Regel neben dem Chefcoach auch noch einen oder mehrere Torwarttrainer, die der Verein bezahlt. Schließlich profitiert er auch davon, wenn sein letzter Mann sein Niveau hält oder gar immer besser wird.

Genau solche Spezialtrainer gibt es auch für Sie im Berufsleben. Fortbildungsanbieter wie z. B. WBS TRAINING beschäftigen Bewerbungscoaches, die Sie und Ihre Bewerbung fit machen für den Ernstfall. Und das Beste: Ganz wie beim Fußballverein möchte auch Ihr Verein, bzw. Ihr Staat, dass Sie besser werden. Und deshalb ist ein individuelles Bewerbungscoaching kostenlos für Sie. Der Coach überprüft Ihre Bewerbungsunterlagen sowie den Lebenslauf, arbeitet mit Ihnen Ihre Stärken heraus und macht Ihnen so auch Mut für die weiteren Bewerbungsverfahren.

Für dieses Einzelcoaching benötigt man einen Aktivierungs- oder Vermittlungsgutschein. Diesen ist bei der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter erhältlich.

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