Beim Testspiel gegen Unterhaching hatten die Löwen große Schwierigkeiten. Wie Trainer Maurer und Haching-Präsident Schwabl auf das 1:2 reagierten.

Unterhaching - So haben sich die Löwen ihr Test-Derby gegen die SpVgg Unterhaching, die noch ohne den Ex-Löwen Savio Nsereko aufliefen, nicht vorgestellt. Vor 2400 Zuschauern, unter denen auch Ex-Nationalspieler David Odonkor war, kassierte der TSV 1860 eine 1:2-Pleite, blamierte sich auf ganzer Linie.

Auf Hachinger Seite war es der perfekte Einstand für Neu-Präsident Manni Schwabl. „Es war schön zu sehen, dass wir mithalten können. Ich habe mich direkt nach dem Spiel bei der Mannschaft bedankt. Eine Siegprämie gibt es allerdings keine“, sagte der 46-jährige.

Die Löwen wurden im Spielverlauf immer schwächer, zusammen ging nichts. „Da haben wir dem Manni Schwabl gleich ein gutes Einstandsgeschenk gemacht“, sagte 1860-Trainer Reiner Maurer. Der erste Treffer viel trotzdem für die Löwen. Eine Bogenlampe landete beim frei stehenden Benny Lauth, der aus elf Metern einschob (32.).

Dabei lief bis dahin nahezu nichts zusammen bei den Löwen. Gerade die Neuen, also Verteidiger Moritz Volz, der zusammen mit Stoppelkamp auf rechts spielte, brachten keinen Schwung in die Partie. Auch Marin Tomasov, der Stürmer der von Hadjuk Split kam, hatte sich keine Torchancen erarbeiten können.

„Er hatte mit seiner Position in der ersten Halbzeit große Schwierigkeiten. Aber auch andere waren nicht frisch - geistig wie körperlich“, sagte Maurer. Die Löwen stellten die Arbeit nach der Führung ein - Haching drückte. Florian Niederlechner grätschte in eine Flanke von Luca Odak - 1:1 (43.). Den Höhepunkt hatten sich die Vorstädter aber aufgehoben. Maximilian Welzmüller zog ab und traf trocken neben den linken Pfosten (57.) zum Sieg.

 

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