Münchner sitzt wegen sexuellen Missbrauchs Widerstandunfähiger auf der Anklagebank

MÜNCHEN „Ich weiß, dass ich ihm ihm einige Vorlagen geliefert habe. Aber ein Nein ist ein Nein.” Petra T. (Namen geändert) erzählte gestern im Zeugenstand noch einmal, warum Peter S., ein 31-jähriger Maschinenbauingenieur, wegen „sexuellen Missbrauchs widerstandsunfähiger Personen” vor Gericht steht.
Die junge Frau hatte mit dem Mann am 29. Januar in der Disco „Rote Sonne” am Maximiliansplatz heftig geflirtet und ihn dann mit nach Hause genommen: „Er hat mir gefallen.” Er durfte sie anfassen. Mehr aber auch nicht. Dann legte sie sich halbnackt ins Bett. Er zog sich aus und wollte Sex. Sie sagte: „Nein!”

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In ihrem angetrunkenen Zustand sei sie dann eingeschlafen. Nicht lange danach aber wieder aufgewacht, weil sie einen „reißenden Schmerz” spürte. Der Grund: Der Mann in ihrem Bett war in die schlafende Frau eingedrungen. Sie war geschockt, beschimpfte ihn. Er habe sich entschuldigt und sei gegangen. Auf der Toilette habe sie dann bemerkt, dass sie leicht blutete. Am Morgen ging sie zur Polizei.

„Am nächsten Tag kam er nochmal, um sich zu entschuldigen.” Sie nimmt ihm die Reue ab, will aber, dass ihm eine Lektion erteilt wird und das Gericht ihn bestraft. 

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