"Für mich war das krass" Gündogan empfiehlt Gehaltsobergrenze für Jungprofis

Ilkay Gündogan steht im Länderspiel gegen England am Freitagabend in London vor seinem Comeback in der deutschen Nationalmannschaft. Foto: dpa

Nationalspieler Ilkay Gündogan spricht sich in der Debatte um Millionenverträge und Ablösesummen für eine Gehaltsobergrenze für junge Spieler aus.

Hannover - Nationalspieler Ilkay Gündogan hat sich kritisch zu Millionenverträgen für Jungprofis geäußert und eine Gehaltsobergrenze angeregt.

"Warum soll man nicht sagen, dass ein Spieler, bis er 20 ist, nur einen gewissen Betrag verdienen darf? Generell würde es sicher nicht schaden, und der Jugendarbeit würde es auch guttun. Weil teilweise schon A-Jugendliche von größeren Klubs mit Geld abgeworben werden, obwohl es besser wäre, sich noch zu entwickeln", sagte der Mittelfeldspieler von Manchester City im Interview mit dem Portal Sportbuzzer.

Gündogan appellierte an Top-Talente, sich nicht mit Statussymbolen zu schmücken. "Ich würde mir manchmal wünschen, dass dem nicht so ist. Es gibt sicher Leute, die anfällig dafür sind. Aber wenn man - gerade in jungem Alter - jemanden hat, der einem hilft, dann kann man auch sehr früh sehr gutes Geld verdienen, ohne Unsinn damit zu machen", sagte er.

Gündogan selbst wurde mit 17 Jahren Fußballprofi. Über die Anfänge seiner Karriere sagt er heute: "Für mich war das alles sehr krass. Ich ging noch zur Schule und habe plötzlich rund 3.000 Euro verdient. In der Pause habe ich allen einen ausgegeben, einen Kakao, ein Croissant oder Schokolade. Ich hatte plötzlich einen 10-Euro-Schein in der Tasche, die anderen nur Münzen."

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