Für 450 Euro im Monat Am Viktualienmarkt werden jetzt Arbeitsplätze vermietet

Im großen Aufenthaltsraum mit Küche und Bar, Sitzecken und Schreibplätzen arbeitet sich's gleich doppelt so gut. Foto: Sigi Müller

Die israelischen Arbeitsplatz-Vermieter "Mindspace" sind jetzt am Viktualienmarkt eingerichtet - und am Salvatorplatz demnächst.

Altstadt - Es hängt ein mattschwarzes Rennrad an der Wand, befestigt an einem Holzbrett, wie eine Jagdtrophäe - klar, zünftig soll's aussehen, wir sind schließlich in Bayern. Betont lässige Bücherregale gibt es, knautschige Ledersessel neben glatten Sofatischen, warmbunt gemusterte Teekannen neben kühlem Industrie-Chic.

Und mittendrin im geteilten Arbeitsraum Schrägstrich Wohnzimmer im Kustermann-Komplex am Viktualienmarkt: Menschen mit Laptops. Alle auch irgendwo zwischen lässig, schick und beschäftigt - die Zielgruppe von "Mindspace".

Wer hier einen Platz mietet, muss sich um nichts mehr kümmern

Das israelische Unternehmen, das sich 2014 gegründet hat, stellt in den großen, pulsierenden, fleißigen Städten der Welt recht luxuriösen aber ansonsten sorgenfreien Arbeitsraum zur Verfügung - für Blogger, Freiberufler, Arbeitsgruppen, Start-ups, und Existenzgründer: kleine bis große Unternehmen.

Und das eben auch in München, auf knapp 1300 Quadratmetern in der ersten und dritten Etage des Hauses. Wer hier einen Arbeitsplatz - ab 450 Euro im Monat - mietet, muss sich im Grunde um nichts mehr kümmern: Möbel, Internet, Wasser, Kaffee, Tee und (Kuh-, Soja- oder Mandel-)Milch, Infrastruktur, technischer Service, Konferenzräume, Lounges - alles schon da. Genauso wie das Prestige. Denn genetzwerkt wird eh die ganze Zeit miteinander, ob im Knautschsessel, am Barhocker in der Küche oder beim wöchentlichen Pizza-Abend.

Die 235 Plätze am Viktualienmarkt sind schon fast komplett belegt - aber Fluktuation gibt's immer. Und am 1. Dezember eröffnet Mindspace an einem zweiten repräsentativen Standort ein Komplettpaketbüro mit 261 Arbeitsplätzen: am Salvatorplatz.

Auch da wird's Fahrräder an den Wänden geben. Die sind nämlich nicht nur urbane Deko - man kann sie auch vom Holzbrett nehmen und damit herumfahren. Schließlich kann man nicht den ganzen Tag arbeiten - egal, wie schön die Wand neben einem designt ist.

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