Friedlicher Flash Mob beim Corso Leopold Münchner Freiheit: Farbenfroher Krawall am AfD-Stand

Das Meiste nimmt der Wind mit: Der gut geschützte AfD-Stand (im Hintergrund) bleibt bei der Aktion unbehelligt. Foto: Daniel von Loeper

München ist bunt! - diese Forderung setzte das "Bündnis Besorgter Bürger (BBB)" direkt in die Tat um: Zum AfD-Stand am Rande des Corso Leopold brachten sie viel Farbe mit.

Schwabing - Es sollte ein bunter Protest gegen die AfD sein, aber diese Art Gegenwind hatten die Aktivisten nicht mit einberechnet. Der „Schwabing-ist-bunt“-Flashmob war deshalb nur ein halber Erfolg: Es pustete stramm aus Richtung des Infostandes, deshalb kam von dem spontan in die Luft geworfenen Farbpuder am Rand des Festivalgeländes des Corso Leopold nicht einmal ein buntes Stäubchen bei den Rechtspopulisten an.

Die knapp 20 Polizisten, die für den AfD-Stand abgestellt waren, blieben auch recht entspannt, als die ersten Farbportionen in die Luft gingen Corso-Organisator Benjamin David hatte sie kurz vorher darüber informiert, dass an dieser Stelle gleich eine Aktion stattfinden würde, die nichts, aber auch nichts damit zu tun habe, dass der Corso Leopold der Münchner AfD einen Stand auf dem Festival verweigert hat und die Partei deshalb am Samstag und Sonntag an der Münchner Freiheit genau am Rand der Veranstaltung campierte. „Für ein buntes München!“, riefen die Farbflashmobber, darunter die Grünen-Politiker Claudia Stamm und Dominik Krause. Und: „Für Weltoffenheit!“

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