Der Regisseur Andreas Dresen ("Sommer vorm Balkon", "Halt auf freier Strecke") bedauert, dass der Film in der heutigen Zeit einiges an politischer Spannung verloren hat. In der DDR sei auch ein kleiner Studentenfilm schnell zum Politikum geworden.

Erfurt - Dies sagte der in Gera geborene Regisseur in einem Interview mit der "Thüringer Allgemeine". "Ich bin natürlich froh, dass es vorbei ist", meinte der 48-Jährige. Aber ein schwieriges gesellschaftliches Umfeld sei auch fruchtbar für die Kunst. "Ich denke, es ist kein Zufall, dass aus dem Iran so wunderbare, großartige Filme kommen."

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Dresen ist Stargast des neugegründeten Weimarer Filmfests "Trekoulor". Das viertägige Festival zeigt noch bis zum Sonntag Filme aus Deutschland, Frankreich und Polen.

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