Film im Stadtmuseum Als die Bomben nach München kamen

In München schlugen während des zweiten Weltkriegs viele Bomben ein. Foto: dpa

Im Rahmen der Dauerausstellung "Nationalsozialismus in München" zeigt das Filmmuseum am Donnerstag einen Dokumentarfilm über den Krieg in München.

Altstadt - Zur Dauerausstellung „Nationalsozialismus in München“ im Münchner Stadtmuseum wird in der Veranstaltungsreihe „Open Scene“ des Filmmuseums am Donnerstag, 19. Juni, um 19 Uhr der Dokumentarfilm „Als die Bomben nach München kamen“ (Deutschland 2012, Regie und Buch: Andreas Willer; 65 Minuten) gezeigt.

Anschließend an die Vorführung findet eine Podiumsdiskussion mit dem Regisseur Andreas Willer und den beiden Zeitzeuginnen Alma Eikelkamp und Paula Strasser statt. Die Moderation übernimmt die Historikerin Sabine Brantl vom Haus der Kunst.

Zur Filmhandlung: Bei einem Spaziergang durch München erlebt Alma Eikelkamp zufällig die Bombenentschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Schlagartig versetzt sie dieses Ereignis wieder zurück in die Kriegsjahre, in denen sie als Straßenbahnschaffnerin gearbeitet hatte. Auch Paula Strasser erlebte die Schrecken des Luftkriegs, als sie im Glockenbachviertel aufwuchs.

In ergreifenden Episoden berichten Zeitzeugen von ihren damaligen Erlebnissen in München. Durch die Erläuterungen von Historikern, Wissenschaftlern und Technikern werden die Hintergründe beleuchtet und so die Schilderungen der Zeitzeugen in einen größeren Zusammenhang gestellt.

Im Kontext des Funds der Schwabinger Fliegerbombe im Sommer 2012 verschmelzen die Kriegserlebnisse der Zeitzeugen zu einem bewegenden Dokumentarfilm, der deutlich macht, wie aktuell dieses Thema auch fast 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs immer noch ist.

Was? "Open Scene" im Filmmuseum

Wann? Donnerstag, 19. Juni, 19 Uhr

Wo? Filmmuseum, St.-Jakobs-Platz 1

 

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