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"Fei Scho" im Glockenbachviertel Schmeckt's? Fei scho

Laura Kaufmann, vom 26.10.2011 16:26 Uhr
Blick durch die rosa Lampions: Ein Gast bestellt bei Luu. So leer ist der kleine Laden selten. Eine Reservierung schadet nicht. Foto: ho

Im Glockenbachviertel hat ein kleines bayerisch-asiatisches Lokal aufgemacht – mit passendem Namen. Spezialität: Dim Sum

Kleine Speisen, die das Herz berühren: So übersetzt sich Dim Sum ins Deutsche. Verwunderlich also, dass sich in der Weltstadt mit Herz noch niemand an die gefüllten Teigtaschen als Aushängeschild getraut hat. Bis jetzt.

Jetzt gibt es das „Fei Scho“. Jung ist das Lokal, nicht einmal einen Monat alt, und klein, auf vier bunte Tische verteilen sich die Gäste. In diesem Raum hat Kult-Wirt Isi einst Lollies und Bier in seinem X-Cess verteilt, bis er notgedrungen umgezogen ist in die Sonnenstraße. Das „Fei Scho“ ist da Nachbar-freundlicher, es schließt um 22 Uhr. Durch die Glasscheiben leuchten schon von Weitem die rosa Lampions – Luu Alzingers Vater hat sie aus Vietnam geschickt, die gleichen in rot hängen im Laden ihrer Mutter, dem „Ja Mei – Hanoi Food“ in der Pestalozzistraße.

Im Eck steht ein weiß lackierter Bauerntisch. Bayerische Gemütlichkeit mit asiatischer Küche. „Die Leute sollen sich bei uns wohlfühlen wie im Wohnzimmer“, sagt Luu Alzinger. Sie ist Vietnamesin, ihr Partner Nico Zeilinger ein Deutscher, den das Glockenbachviertel schon aus der Bar Josef und der Eisdiele Jessas kennt. Ihr Koch ist Mongole.

Er ist für die Dim Sum zuständig, die in Bambuskörben serviert werden: Etwa mit Rindfleisch, Frühlingszwiebeln und Petersilie gefüllt (3 Stück 5,40 Euro) oder mit Blattspinat, Sesam und Ingwer (3 für 4,70) – oder auch mit Schweinekrustenbraten, serviert mit Dunkelbiersauce und Apfelblaukraut (5,40 Euro). „Dim Sum zu machen ist eine echte Fingerfertigkeit“, sagt Luu Alzinger.

Auch alles andere ist hausgemacht und ohne Zusatzstoffe im „Fei Scho“, sei es die vietnamesische Suppe Pho Bo (8,50) oder der Reisbandnudelsalat, japanische Edamame zum Knabbern stehen auf der Karte, und mittags gibt’s auch mal Schinkennudeln oder Maultaschen. Wohlfühlessen.

Die Gäste lieben Dim Sum. Auch zum Mitnehmen, wenn das kleine Lokal wieder voll ist. Vielleicht berühren sie ja wirklich das Herz. Probieren sollte man das mal. Wenn nicht jetzt – Wan Tan? 


Kolosseumstraße 6, Mo. bis Fr. 11.30 – 15 Uhr und 17.30 – 22 Uhr, Sa. 14 – 22 Uhr, www.feischo.com, Tel.: 55 06 22 99

 

Kommentare (2)
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OKT
31
20:51 Uhr, geschrieben von M.E.
Super - sehr zu empfehlen!!
Waren heute Abend dort und es hat uns sehr gut geschmeck, tolle Atmospähre und sehr nette Gastgeber! Haben lange auf ein Dim Sum Lokal in MUC gewartet und werden daher sicher öfter reinschauen...
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OKT
27
11:28 Uhr, geschrieben von anonym
Naja
Ich war schon im Fei scho und finde ehrlich gesagt, dass die Preise übertrieben sind. Einen Mixkorb mit 9 verschiedenen Dim Sum gibt es für 15 Euro. Davon wird man wahrscheinlich alleine nicht satt, wir hatten ihn zu zweit geteilt und hatten immer noch Hunger. Die Getränke, die man sich selber aus dem Kühlschrank holt in 0,33l Flaschen kosten teilweise auch 3,00-3,50 Euro. Also zahlt man für ein Mittagessen für eine Person 18 Euro. Ich finde es zu viel.
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