FCN-Debütant Niklas Stark "Bundesliga ist ein super Erlebnis"

Einer der wenigen Lichtblicke bei der desolaten Vorstellung des 1. FC Nürnberg in Hoffenheim (1:2) war Niklas Stark. Der 18-Jährige kam im Kraichgau zu seinen ersten Minuten in der Bundesliga und kann nach einer guten Premiere auf weitere Einsatzzeiten hoffen.

Nürnberg/Sinsheim - Mitte April wurde Niklas Stark 18 Jahre alt. Knapp zwei Wochen später machte der 1. FC Nürnberg dem Eigengewächs aus der U19 wohl das schönste Geschenk zur Volljährigkeit: die Premiere bei den Profis. Seit Samstag darf sich der FCN-Youngster ganz offiziell 'Bundesligaspieler' nennen.

"Es war ein super Erlebnis. Die Fans, das Stadion und alles drumherum", schwärmte Stark nach dem Abpfiff in Hoffenheim. Zu Beginn der zweiten Halbzeit ersetzte Niklas Stark den gestandenen Kollegen Markus Feulner im Nürnberger Mittelfeld - und setzte gerade einmal zwölf Minuten nach seiner Einwechslung bereits die erste Duftmarke in der höchsten deutschen Spielklasse. Nach einer Freistossflanke von Hiroshi Kiyotke räumte Hoffenheim-Keeper Koen Casteels den Club-Debütanten unsanft von den Beinen. Elfmeter für den Club. Den Strafstoss verwandelte anschließend Timmy Simons - mit 36 Jahren doppelt so alt wie Niklas Stark - zum 1:2 (58.).

Mehr als der Anschluss durch den Belgier war bei Starks starkem Debüt im Profi-Trikot aber nicht für den Club in Hoffenheim zu holen. "Es ist schade, dass wir nicht noch den Ausgleich geschossen haben", bedauert Niklas Stark bei CLUBtv.

Seine eigene Leistung im ersten Bundesligaspiel der Karriere sieht der 18-Jährige aber zurecht positiv. "Dadurch, dass wir zur Pause mit 0:2 zurücklagen, war's natürlich schwer, ins Spiel reinzukommen", verrät der Defensivallrounder. "Aber ich glaube, dass bei mir die Halbzeit dann ganz gut lief."

Fanden auch die Verantwortlichen beim 1. FC Nürnberg. Mit sofortiger Wirking wechselt Stark, der bereits im Winter einen Vertrag für die erste Mannschaft ab der kommenden Saison unterzeichnete, von der U19 zu den Profis.

Allerdings verpasste der 18-Jährige seine erste offizielle Trainingseinheit als Bundesliga-Profi. Die Schule gab dem Gymnasiasten für die Einheit am Dienstagvormittag nicht frei.

 

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