FCBB-Basketballer Eurocup-Spaß bis zur letzten Minute

Mit 15 Punkten gegen Panevezys Topscorer: Bayerns Nihad Djedovic. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Deutlicher Sieg gegen Lietkabelis Panevezys: Die Bayern-Basketballer übernehmen im Eurocup die Tabellenführung. Manager Marko Pesic warnt dennoch.

München - Sasa Djordjevic gilt als Perfektionist. Seine Analyse des 93:57 der von ihm gecoachten Basketballer des FC Bayern im Eurocup gegen Lietkabelis Panevezys war deshalb eine bemerkenswerte.

"Es hat von der ersten bis zur letzten Minute Spaß gemacht, der Mannschaft zuzuschauen", sagte der Serbe, offenbar rundum zufrieden. "Wir sind das Spiel mit der richtigen Einstellung angegangen, waren auf die physische Gangart vorbereitet", befand Djordjevic weiter.

Und: "Die Ballbewegung war gut, wir hatten einfache Fast-Break-Punkte und haben stark verteidigt. Das war alles in allem ein guter Abend für uns."

Das Duell mit den makellos (7:0 Siege) in die heimische Liga gestarteten Litauern war nämlich ein mit Spannung erwartetes. Schließlich war es beiden Teams am ersten Spieltag des Eurocups gelungen, jeweils ein überraschendes Ausrufezeichen zu setzen.

Bayern bezwang Mitfavorit Galatasaray in Istanbul (86:69), Panevezys das ebenfalls hochgehandelte Team von Hapoel Jerusalem (86:72). Nach dem Triumph im Aufeinandertreffen der Überraschungssieger sind die Bayern nun Erster in der Vorrundengruppe.

Pesic: "Dürfen uns keinen Aussetzer mehr leisten"

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der die Münchner noch mit 7:11 in Rückstand lagen, sorgte dafür vor allem ein 28:0-Lauf der Bayern. Topscorer war, wie schon gegen Oldenburg, erneut Nihad Djedovic mit 15 Punkten. Auch Danilo Barthel (12), Braydon Hobbs (11) sowie Vladimir Lucic und Alex King (jeweils 10) trafen zweistellig

"Trotzdem gilt es jetzt, das Spiel abzuhaken und aufzutanken2, sagte Djordjevic. Weiter geht es für den FCBB nun am Sonntag (15 Uhr/telekomsport) in der Liga in Bremerhaven. In der BBL mussten sich die Münchner nach einem dominanten Saisonstart zuletzt Würzburg geschlagen geben (76:84) und verspielten dabei einen 22-Punkte-Vorsprung.

Schon beim knappen 78:72 in Göttingen hatten sie ihre deutliche Führung zwischenzeitlich wieder aus der Hand gegeben. "Damit habe ich ein Problem, weil das nicht zwei Mal hintereinander passieren darf", sagte FCBB-Geschäftsführer Marko Pesic nach dem 95:74, das gegen Vizemeister Oldenburg folgte. "Wir dürfen uns keinen Aussetzer mehr leisten. Es gibt keinen Grund, nachzulassen."

Gegen Panevezys hat das schon ganz gut geklappt.

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