FC Bayern vor Arsenal Robben trainiert, das A-Team hat frei
Patrick Strasser, 17.02.2013 15:51 Uhr
Kurz gespielt, getroffen und doch bedient: Arjen Robben am Freitagabend nach dem 2:0 in Wolfsburg. Foto: firo/Augenklick
Die Bayern reisen am Montagvormittag zum Achtelfinal-Hinspiel der Champions League nach London. Mit Martínez, ohne Pizarro
München - Zwei Tage vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League beim FC Arsenal bat Trainer Jupp Heynckes am Sonntag zum Vormittagstraining an der Säbener Straße. Allerdings absolvierte nur ein Teil des Kaders (14 Spieler) die rund 90-minütige Einheit - unter anderem Mario Gomez, Arjen Robben, Jérôme Boateng und Javi Martínez.
Die Akteure, die in Wolfsburg von Beginn an aufgelaufen waren, genossen einen freien Tag. Einzig Luiz Gustavo arbeitete individuell. „Das Spiel in Wolfsburg war intensiv, die Mannschaft hat eine riesige Laufleistung vollbracht. Da ist es ganz klar, dass man einen Tag Regeneration braucht“, erklärte Trainer Jupp Heynckes.
Heynckes kann am Dienstag (20.45 Uhr, live bei Sky) beim FC Arsenal wieder auf Javi Martinez (24) zurückgreifen. Der Spanier hat seine Zehen-Verletzung überwunden und ist am Sonntag ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.
„Das hat ganz gut ausgesehen“, sagte Heynckes bei
FCB-News, „so wie es im Moment aussieht, ist er wieder
einsatzfähig“. Zwar müsse man abwarten, wie der lädierte Zeh auf die
gesteigerte Belastung reagiert, „aber ich denke, dass es geht“.
Rekordeinkauf Martinez hatte wegen der Verletzung am Freitag beim
2:0 in Wolfsburg passen müssen.
Dagegen wird Claudio Pizarro am Montagvormittag die Reise nach
London nicht antreten. Der Stürmer ist nach einer Angina zwar auch
wieder im Training, aber noch nicht fit genug für einen Einsatz.
Zudem fehlen den Bayern der verletzte Holger Badstuber sowie der
gesperrte Jerome Boateng.
Heynckes warnt trotz der Blamage des FC Arsenal im FA-Cup gegen
den Zweitligisten Blackburn Rovers (0:1) vor dem Team um Lukas
Podolski und Per Mertesacker: „Arsenal hat in den letzten Wochen den
Rhythmus wiedergefunden. Das birgt eine sehr große Gefahr für uns.
Sie spielen sehr gut nach vorne, das ist eine exzellente
Mannschaft.“ Die Engländer hätten „wunderbare Fußballer in ihren
Reihen“, führte der 67-Jährige weiter aus.


Was wollen alle?!
Solange sich sein Frust durch Treffer und Einsatzbereitschaft äußern kann er doch maulen so viel er will...so ist er halt. Natürlich polarisiert sein verhalten, doch letztendlich ist seine Leistung alles was zählt - ob man sein Verhalten für angemessen hält oder nicht. Wie Heynckes bereits richtig festgestellt hat: 'Er hat nicht nur das 2:0 gemacht, er hat gearbeitet, wie noch nie zuvor in seiner Karriere. Was will ich als Trainer mehr erwarten?'. (kicker) Ich halte ihn für einen extrem ehrgeizigen Spieler mit herrausragenden Fähigkeiten aber auch einem mit hohen Ansprüchen an den Verein aber auch an sich selbst.
Das ist gut so, damit er schnell wieder in Form kommt
und Uli Hoeneß helfen kann, endlich die Champions League zu gewinnen.
Der sieht ja aus, als müsse er hinter Sammer her rennen, der mit dem Fahrrad vorfährt!
So ist das halt beim möchtegern-größten Club der Welt. Da müssen auch selbsternannte Superstars schon mal die Ersatzbank drücken. Der hat doch vorher gewusst, wo er unterschrieben hat.