Warum der Holländer beim 1:0 in Frankfurt zunächst auf der Bank saß - und wie es Arjen Robben selbst sieht. Die Stimmen.

Frankfurt - Xherdan Shaqiri für Arjen Robben, das war der einzige Wechsel der ersten Elf, den Trainer Pep Guardiola vor dem 1:0 am zweiten Spieltag in Frankfurt vorgenommen hatte. Überraschend, dass Robben nicht zu den elf Auserwählten gehörte, verletzt war er nicht.

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Nach der Partie sagte Guardiola: "Arjen hat nicht von Beginn an gespielt, weil wir auf ihn aufpassen müssen. Er hat sich in den letzten Jahren oft in der Hinrunde verletzt. Wenn einer müde ist wie heute, kann ich ihn bringen und dann geht Müller auf die Bank. Wir haben einen Super-Super-Kader und Robben ist ein Super-Spieler, ich versuche, alle Spieler zu bringen.“

Zu seiner Jokerrolle sagte Robben: „Der Trainer kennt meinen Hintergrund, meine Geschichte der Hinrunden. Ich war auch auf Länderspiel-Reise, habe am Mittwoch 90 Minuten gespielt (mit Holland beim 1:1 in Portugal, d.Red.). Ich glaube, das war der Grund, ich habe nicht mit ihm gesprochen. Es ist eine Wahl des Trainers, wir haben sehr oft gesagt, wir brauchen alle Spieler in dieser Saison. Manchmal ist es gut, wenn ein Spieler mal nicht spielt und Ruhe bekommt. Ich habe mit dem Trainer auch schon darüber geredet, dass es ganz wichtig ist für mich, in dieser Hinrunde mal fit zu bleiben. Ich habe das Gefühl, dass er darüber nachdenkt und vielleicht habe ich deswegen nicht gespielt. Als Spieler willst du immer spielen, aber am Ende entscheidet der Trainer.“