Gute Nachricht für den FC Bayern: Javi Martínez steht nach einer Zehenblessur für das Champions-League-Spiel beim FC Arsenal wieder zur Verfügung. Angreifer Pizarro fehlt dagegen auch in London.

München - Bayern-Trainer Jupp Heynckes kann für das Champions-League-Spiel der Münchner beim FC Arsenal wieder mit Javi Martínez und damit seiner aktuell stärksten Mannschaft planen.

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Der spanische Fußball-Nationalspieler konnte nach seiner Zehenblessur am Sonntag wieder trainieren. „Das hat ganz gut ausgesehen“, erklärte Heynckes anschließend und kündigte eine Umstellung im Mittelfeld an: „So wie es im Moment aussieht, ist er wieder einsatzfähig.“

Fehlen wird an diesem Dienstag (20.45 Uhr/Sky) in London neben den beiden Innenverteidigern Holger Badstuber (Kreuzbandriss) und Jérôme Boateng (Sperre) weiterhin Stürmer Claudio Pizarro. Der Peruaner hat nach einer Angina das Training zwar wieder aufgenommen. Er werde an diesem Montag aber nicht mit der Mannschaft nach England reisen, hieß es auf der Internetseite des deutschen Fußball-Rekordmeisters.

Pizarro hatte beim letzten Champions-League-Duell der Bayern mit Arsenal im Frühjahr 2005 für die Münchner beim 3:1-Sieg im Achtelfinal-Hinspiel zwei Tore erzielt. Nach einem 0:1 beim Rückspiel in London zogen die Bayern vor acht Jahren ins Viertelfinale ein.

Martínez dürfte nach seiner Zwangspause im Bundesligaspiel am Freitagabend beim VfL Wolfsburg (2:0) wieder für den Brasilianer Luiz Gustavo in die Mannschaft zurückkehren. Weitere Umstellungen sind nicht zu erwarten.

Die in Wolfsburg von Anfang an eingesetzten Akteure mussten am Sonntag nicht trainieren, sondern durften an einem freien Tag regenerieren. „Wir müssen die Akkus aufladen“, sagte Sportvorstand Matthias Sammer: „Mein Gefühl sagt mir, am Dienstag wird es noch intensiver als in Wolfsburg.“

Der Norweger Svein Oddvar Moen pfeift die Partie im Arsenal-Stadion. Der 34 Jahre alte FIFA-Schiedsrichter hat in dieser Saison bereits ein Gruppenspiel der Londoner geleitet. Dabei feierte das Team der deutschen Nationalspieler Lukas Podolski und Per Mertesacker einen 3:1-Heimsieg gegen Olympiakos Piräus. 

 

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