Steigt die Allianz beim FC Bayern ein? Sollte der Versicherer für 100 Millionen Euro Anteile kaufen, wäre die Arena praktisch auf einen Schlag abbezahlt.

München - Nach Audi und Adidas könnte nun auch der Versicherer Allianz als dritter strategischer Partner beim FC Bayern einsteigen. Damit spekuliert jedenfalls der "Kicker" in seiner Donnerstagsausgabe.

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Einen solchen Schritt hatte Präsident Uli Hoeneß bereits vor einer Woche als möglich bezeichnet. Hoeneß sagte da auf dem 4. "Zeit"-Wirtschaftsforum in Hamburg vor über 400 hochkarätigen Gästen aus der Wirtschaft: "Es könnte sein, dass demnächst noch jemand in gleicher Größenordnung hinzukommt. Dann hätten wir die Allianz Arena sofort abbezahlt."

Bislang halten sowohl Audi als auch Adidas 9,1 Prozent der Stückaktion der FC Bayern AG. Der Rest ist im Besitz des Vereins - des FC Bayern München e.V. Für ein ebenso großes Stück vom Kuchen, also 9,1 Prozent, müsste ein Investor laut Hoeneß "mehr als 100 Millionen Euro" zahlen.

Einen Namen nannte Hoeneß vergangene Woche jedoch noch nicht: "Es muss auf jeden Fall ein deutsches Unternehmen sein. Es muss jemand sein, der sich total identifiziert." Das wäre bei der Allianz mit Sicherheit der Fall - der Versicherer ist seit 2005 schließlich Namenspate der Arena in Fröttmaning.