Fahranfänger gerät auf Gegenfahrbahn Dietramszell: Sechs Schwerverletzte nach schwerem Unfall

Insgesamt vier Rettungshubschrauber waren im Einsatz (Symbolbild). Foto: dpa

Ein 18-jähriger Fahranfänger hat am Samstag einen schweren Verkehrsunfall bei Dietramszell verursacht. Sechs Menschen werden teils schwer verletzt. Fast einhundert Rettungskräfte sind im Einsatz.

Dietramszell - Einen Tag vor Weihnachten hat sich bei Dietramszell (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) ein schwerer Verkehrsunfall mit sechs teils schwer verletzten Personen ereignet.

Wie die Polizei mitteilte, war ein 18-jähriger Fahranfänger aus Starnberg mit seinem PS-starken Golf am Samstag gegen 15:15 Uhr in Richtung Egling unterwegs, als er die Kontrolle verlor und auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort kollidierte er mit einem Renault Clio. Ein hinter dem Clio fahrender 26-Jähriger konnte nicht mehr bremsen und prallte mit seinem BMW ins Heck des Kleinwagens.

Der 26-jähriger Fahrer des Clio wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Wrack geschnitten werden. Er kam mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Seine beiden Mitfahrerinnen (24 und 21) wurden ebenfalls schwer verletzt, auch sie mussten mit dem Hubschrauber und einem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Auch der BMW-Fahrer erlitt so schwere Verletzungen, dass er mit einem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik geflogen werden musste.

Ein "Bild der Verwüstung" an der Unfallstelle

Der 18-jährige Unfallverursacher und sein gleichalter Beifahrer erlitten bei dem Unfall ebenfalls Verletzungen, sie kamen mit einem Rettungswagen in eine Klinik.

Die Polizei berichtet von "einem Bild der Verwüstung". Die Wracks verteilten sich auf einer Länge von 200 Metern, der Motorblock eines der Fahrzeuge war komplett herausgerissen. An allen Fahrzeugen entstand Totalschaden, auch die Leitplanke wurde in Mitleidenschaft gezogen. Insgesamt schätzt die Polizei den Schaden auf mindestens 35.000 Euro.

Vier Hubschrauber und drei Notärzte im Einsatz

Die Staatsanwaltschaft hat ein unfallanalytisches Gutachten zur Klärung der Unfallursache angefordert. Die Staatsstraße war für die Rettungsarbeiten mehr als fünf Stunden komplett gesperrt.

Insgesamt waren 75 Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr im Einsatz, das BRK war mit einem leitenden Notarzt, einem Einsatzleiter, zwei Notärzten vier Rettungshubschraubern und sechs Rettungswägen vor Ort.

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