Ex-Union-Trainer Keller: "Hatten intern ein sehr gutes Verhältnis"

Nach drei sieglosen Spielen hintereinander war Jens Keller am Montag vom Verein beurlaubt worden. Foto: firo/Augenklick

Laut Trainer Jens Keller gab es keine Hinweise auf seine Entlassung beim Zweitligisten Union Berlin. Gerüchten, er habe während seiner Zeit als Cheftrainer bei Union mit anderen Vereinen verhandelt, trat er entschieden entgegen.

Berlin - Der beim Zweitligisten 1. FC Union Berlin am Montag beurlaubte Trainer Jens Keller hat sich ein weiteres Mal überrascht über das Vorgehen des Vereins-Vorstandes geäußert.

"Es gab keine Anzeichen, deshalb war ich auch sehr überrascht, dass es so gekommen ist", sagte der 47-Jährige am Mittwoch in einem Interview im "Inforadio" des RBB. "Es war relativ kurz. Der Verein hat mir seine Entscheidung gesagt. Ich habe das zur Kenntnis genommen und mich dann verabschiedet."

Anschließend sei er zu den Spielern in die Kabine gegangen. "Die Mannschaft konnte das auch nicht nachvollziehen, weil wir intern ein sehr gutes Verhältnis hatten, sehr respektvoll", sagte Keller. Gerüchten, er habe während seiner Zeit als Cheftrainer bei Union mit anderen Vereinen verhandelt, trat Keller entschieden entgegen.

"Ich habe jegliche Angebote und Anfragen mit dem ersten Anruf abgewiegelt, weil ich mich hier wohl gefühlt habe und mit dem Verein und der Mannschaft etwas aufbauen wollte", sagte er.

Keller war seit Sommer 2016 im Amt. Der 1. FC Union verpasste in der vergangenen Saison mit dem vierten Platz nur knapp den Aufstieg in die Bundesliga.

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