Eurovision Song Contest 2013 Schade! LaBrassBanda Zweiter - Cascada macht's
dpa, 15.02.2013 07:46 UhrWas für ein Krimi! Bis zur letzten Minute liefern sich Cascada und LaBrassBanda ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim Vorentscheid zum Eurovision Song Contest. Am Ende setzen die Zuschauer auf Pop.
Hannover - Dance-Pop statt Blasmusik: Cascada wird beim Eurovision Song Contest in Malmö für Deutschland singen. Die Band aus Bonn rund um Frontfrau Natalie Horler (31) löste das Ticket für die Teilnahme an dem Musikwettbewerb am 18. Mai in Schweden. Die bayerische Bläser-Combo LaBrassBanda landete trotz kurzzeitigem Vorsprung auf Platz zwei. Sie hatte eine Mischung von Punk, Ska und traditioneller Blasmusik präsentiert.
Die Band Cascada, die weltweit schon mehr als 30 Millionen Tonträger verkauft hat, siegte mit dem Titel „Glorious“. Die Melodie erinnert an das ESC-Siegerlied von 2012, „Euphoria“, damals gesungen von der Schwedin Loreen. „Ich habe wirklich nicht damit gerechnet, dass wir gewinnen“, sagte die blonde Sängerin nach der Verkündung des Ergebnisses. Sie sei sehr geschockt – aber „unheimlich glücklich“.
Den Vorentscheid aus Hannover moderierte Anke Engelke, selbst bekennender Grand-Prix-Fan, mit dem ihr eigenen Witz. „Die Bands singen live, nur meine Moderation kommt vom Band“, sagte sie bei der Live-Show vor 9000 Zuschauern.
Die ARD will die deutsche Erfolgsgeschichte beim früheren Grand Prix nach dem Ausstieg von ProSieben mit einem neuen Konzept fortschreiben. Die Abiturientin Lena gewann 2010 sensationell, ihr Versuch der Titelverteidigung scheiterte. „Eine Lena ist halt einzigartig, die findet man nicht jedes Jahr“, betonte ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber nach der Show. 2012 errang Roman Lob einen guten achten Platz. Jetzt soll Cascada für Deutschland punkten.
Jury-Mitglied Lob meinte über die Chancen des Dance-Acts Cascada in Malmö: „Top Ten ist immer gut.“
Zwölf Künstler und Bands kämpften in Hannover um das Ticket für Malmö. Zu den bekannteren Gigs zählten neben Cascada die Söhne Mannheims, die ohne ihren Star Xavier Naidoo antraten. Sie machten am Ende den dritten Platz.
Das bekannte Ritual der Punktevergabe gab es diesmal schon beim Vorentscheid. Der deutsche Kandidat für Malmö wurde in einem komplizierten Verfahren bestimmt. Die Entscheidung trafen zu je einem Drittel die Radiohörer der jungen Wellen der ARD, die TV-Zuschauer und eine fünfköpfige Jury.
Dabei entschied die Jury überraschend völlig anders als die Radiohörer, die LaBrassBanda haushoch zum Sieger gewählt hatten. Die bayerische Band bekam von der Jury nur einen Punkt. Den Ausschlag gab schließlich das Votum der TV-Zuschauer. Mehr als 837 000 Zuschauer stimmten dabei ab, gab die ARD bekannt.





ESC- Vorentscheid
Ich weiß gar nicht warum alle meckern, denn der Song ist super!!!! LaBrass Banda ist eine Band für eine kleine Gruppe, aber dieser Song ist für Europa total lächerlich! Ich bin froh, dass Cascada gewonnen hat!
Enttäuschend
Addiert man die Punkte von Zuhörern und Publikum, wären Cascada und La Brass Banda gleich auf gewesen. Ich würde also eher behaupten, dass den eigentlichen Ausschlag also die Jury gab. Und genau hier finde ich es enttäuschend, dass eine 'professionelle Jury' nicht erkennt, dass es eine weitaus größere Leistung ist, einen Song live vorzutragen, als ihn im Studio aufzunehmen, ihn am Computer bearbeiten (zu lassen) und sich dann bei der Show nur noch um Kleid und Make up kümmern zu müssen. Nachdem der breiten Masse anscheinend beides gleich gut gefällt, wäre es meiner Meinung nach angebracht gewesen, La Brass Banda eine faire Bewertung zu geben. Ganz nebenbei fänd ich es auch reizvoll, wenn die Band die Deutschland repräsentiert auch Deutsch (oder sowas ähnliches) singt.
der Mantel des Stillschweigens
Ich wittere Betrug, und damit meine ich nicht meine Pferdelasagne. Auf die ist mir der Appetit redlich vergangen als ich gestern die neueste Masche des Musikkonzerns vorgesetzt bekam, da wird ein ganzes Volk aufs Kreuz gelegt von einer Jury in der 3 Mitglieder sitzen deren Fäden von der selben Plattenfirma gezogen werden, wie der von Cascada. Als die Radio-Hörer dann mit der höchsten Punktzahl für ihren Liebling gestimmt haben wurde ein deutliches Zeichen gesetzt, was die wenigsten erwartet hätten, musste dann schließlich schnell gehandelt werden, Labrassbanda schnell mit einem Punkt abgespeißt um es nicht ganz so offensichtlich zu machen wird der schlechteste mit der höchsten Punktzahl ausgezeichnet und der ersehnte Erfolgsbringer wird mit dem genügenden 2. Platz belohnt für völlig neue Musikideen die bisher noch keiner kannte. Wer sich 'Experte' schimpft und derart am Musikgeschmack der Öffentlichkeit vorbeischlittert der sollte sich nun ernsthaft Gedanken machen. Ein wirkliches Maleur ist das für die jungen Senkrechtstarter aus Süddeutschland die sich neue aufregende Musikstile ausgearbeitet haben um die Menschen zu erreichen, aber in einer Welt die heutzutage immer monotoner wird scheint das nicht gern gesehen wenn da ein neuer Fisch im Haifischbecken schwimmt. Ich war ehrlich gesagt enttäuscht von den Medien, den es ja oftmals am Herzen liegt aus einer Mücke einen Elefanten zu machen, wie der neueste Skandal über Pferdefleisch in einer Lasagne gezeigt hat, die lässt sich nämlich leichter verdauen als dieses mehr als scheinheilge Entscheid der Jury.