Erst verurteilt, dann freigesprochen Amtshaftungsklage: Ulvi K. (39) will Millionen vom Freistaat

Ulvi K. will Schadensersatz vom Freistaat. Foto: dpa

Ulvi K. möchte Millionen vom Freistaat einklagen. Seine Anwälte und seine Betreuerin kündigten eine Amtshaftungsklage an.

 

Kassel/Lichtenberg - Der im Mordfall Peggy zunächst verurteilte und dann freigesprochene Ulvi K. will vom Freistaat Bayern Schadensersatz in Millionenhöhe einklagen.

Über seine Anwälte und seine Betreuerin Gudrun Rödel hat der geistig Behinderte an seinem 39. Geburtstag in Kassel eine Amtshaftungsklage angekündigt.

Rechtsanwältin Hanna Henning sagte, sie fordere für die Eltern von Ulvi K. Schadensersatz von mindestens einer Million Euro und für den 39-Jährigen 750 000 Euro.

 

Zudem will die Anwältin 600 000 Euro Schadensersatz und Schmerzensgeld von dem Sachverständigen Prof. Hans Ludwig Kröber einklagen.

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