Ergebnisse am Mittwoch DFB-Pokal: Leverkusen und Bremen im Viertelfinale

Matchwinner: Leon Bailey nach seinem Führungstreffer gegen Borussia Mönchengladbach (70.) Foto: dpa

Bayer Leverkusen und Werder Bremen sind ins Viertelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Leverkusen gewann bei Borussia Mönchengladbach 1:0 (0:0) und baute seine Serie auf 14 Pflichtspiele ohne Niederlage aus. Bremen siegte in einem weiteren Bundesligaduell 3:2 (2:1) gegen den SC Freiburg, die Norddeutschen setzten ihren Aufwärtstrend unter Trainer Florian Kohfeldt fort.

Mönchengladbach - Der Jamaikaner Leon Bailey (70.) erzielte in einer temporeichen Partie das Goldene Tor für die Mannschaft von Bayer-Trainer Heiko Herrlich an dessen alter Wirkungsstätte. Der 20-jährige Bailey hatte schon am Wochenende beim 4:4 bei Hannover 96 doppelt getroffen, in der Bundesliga-Hinserie war der "Reggae Boy" an zehn Treffern direkt beteiligt gewesen.Bayer steht damit zum vierten Mal in fünf Jahren in der Runde der letzten Acht. Die Borussia verlor dagegen ihr viertes Pokal-Heimspiel gegen einen Erstligisten in Folge.

Obwohl bei der Borussia inklusive Spielmacher Raffael gleich acht Stammkräfte ausfielen, hielten die Hausherren das hohe Tempo der Bayer-Elf mit. Die 49.016 Zuschauer kamen in dieser Phase voll auf ihre Kosten - ähnlich wie im Liga-Spiel acht Wochen zuvor, als Leverkusen in 33 Minuten aus einem 0:1 ein 5:1 gemacht hatte.

Nach der Halbzeit machte sich mehr und mehr die intensive erste Hälfte bemerkbar. Das Spiel entwickelte sich zu einem Pokalfight, die Fehler häuften sich auf beiden Seiten. Ein solcher Patzer leitete auch einen Konter von Leverkusen ein, den Bailey eiskalt mit links abschloss.

Fünf Tore in Bremen - Werder stürmt ins Viertelfinale

In Bremen bestimmten die Gastgeber vor 33.519 Zuschauern in den ersten 25 Minuten eindeutig das Geschehen. Auch ohne den zuletzt angeschlagenen Nationalspieler Max Kruse, der beim Anpfiff nur auf der Bank saß und erst in der 75. Minute eingewechselt wurde, und den verletzten Kapitän Zlatko Junuzovic schnürten die Gastgeber Freiburg in der eigenen Hälfte ein.

Bereits die erste gelungene Offensivaktion vollendete Belfodil zur Führung, ehe Kainz nachlegte. Beide Male zeichnete sich Jerome Gondorf als Vorlagengeber aus. Freiburg musste sich von diesem Schock erst einmal erholen. Nachdem Ravet im Werder-Strafraum von Milos Veljkovic und Philipp Bargfrede gemeinsam zu Fall gebracht wurde, konnte SCF-Torjäger Petersen vom Punkt verkürzen. Nach der Pause waren die Gäste wesentlich aktiver, klare Torchancen konnten sie aber nicht verbuchen.

Die weiteren Ergebnisse

Am Dienstag hatten im FSV Mainz 05 (3:1 gegen VfB Stuttgart), Schalke 04 (1:0 gegen den 1. FC Köln) und dem VfL Wolfsburg (2:0 n. V. beim 1. FC Nürnberg) drei Bundesligisten das Viertelfinale erreicht. Dem Drittligisten SC Paderborn war gegen den höherklassigen FC Ingolstadt (1:0) eine Überraschung gelungen.

Viertelfinal-Auslosung findet erst 2018 statt

Das Viertelfinale wird am 7. Januar 2018 (18.00 Uhr) in der ARD-Sportschau ausgelost. Die Spiele finden am 6. und 7. Februar statt. Das Finale steigt am 19. Mai in Berlin.

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