Für ihr Engagement während des großen Flüchtlingsandrangs im vergangenen Herbst hat die Münchner Bevölkerung den Wilhelm-Hoegner-Preis der SPD-Landtagsfraktion erhalten.

München - Stellvertretend für die Bevölkerung überreichte die Partei den Preis am Sonntag an Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD). Er lebe als Stadtoberhaupt vor, was es bedeute, mitmenschlich und zupackend zu handeln, teilte die Fraktion mit.

Im Herbst waren nach der Ankunft Zehntausender Flüchtlinge Hunderte freiwillige Helfer rund um die Uhr in der Landeshauptstadt bereitgestanden, um die Ankommenden zu versorgen. Tagelang brachte die Bevölkerung Decken, Schlafsäcke und Isomatten zum Hauptbahnhof.

Die SPD erklärte, die Auszeichnung solle eine Ermutigung sein, den Einsatz für Flüchtlinge im Zeichen der Mitmenschlichkeit fortzusetzen. Man sehe die Verleihung zudem als Dankeschön an alle Helfer in der Landeshauptstadt und bayernweit.

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Der nach dem bislang einzigen bayerischen SPD-Ministerpräsidenten benannte Wilhelm-Hoegner-Preis wird seit 1987 jährlich für besondere Verdienste um Freiheits- und Persönlichkeitsrechte verliehen.