Empfang in der Staatskanzlei Faschingstreiben in Bayern: Die Narren sind los

Die Schellenrührer in Mittenwald. Foto: dpa

Auch in Bayern sind die Narren wieder los. In die Bayerische Staatskanzlei marschierten am Donnerstag 1.100 Faschingsgesellschaften. Plus: Chinesenfasching in Dietfurt.

München - Am Unsinnigen Donnerstag sind auch in Bayern die Narren los: Zum 90. Mal feiert die Stadt Dietfurt ihren Chinesenfasching und in der Bayerischen Staatskanzlei in München marschieren Vertreter von 1.100 Faschingsgesellschaften aus dem Freistaat auf. Sie werden von Staatsministerin Beate Merk (CSU) empfangen.

In Dietfurt gibt es statt eines Faschingsprinzen einen Kaiser und der Gruß lautet "Kille Wau". Kaiser Fu-Gao-Di zieht heuer das dritte Mal mit seinem Drachen durch die Stadt im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz. Begleitet wird er von rund 50 Gruppen. Das Motto lautet: "90 Jahre Bayrisch China, alles feiert – ois is prima". Der Chinesenfasching beginnt bereits um 2.00 Uhr morgens. Dann werden die Narren von den "Maschkaras" geweckt. Danach wird bis in die Nacht hinein gefeiert.

Chinesenfasching in Dietfurt feiert 90. Geburtstag

Der Chinesenfasching geht auf eine Sage zurück, wonach die Dietfurter im Mittelalter einen Steuereintreiber einfach vor der Stadtmauer stehen ließen. Dieser beschwerte sich, sie hätten sich "wie die Chinesen" hinter ihrer Mauer verschanzt.

Tausende Menschen besuchten das Spektakel - "Kille Wau" lautet ihr Ruf. In Dietfurt gibt es statt eines Faschingsprinzen einen Kaiser: Fu-Gao-Di zog heuer das dritte Mal mit seinem Drachen durch die Stadt.

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