Eigenes 1860-Stadion Löwen-Wunschort in Riem ist langfristig verpachtet

mpl, 12.10.2012 11:16 Uhr

Die Sechzger haben Interesse an einem möglichen Stadion-Grundstück in Riem. Dort aber hat die Stadt andere Pläne. Vizepräsident Maget äußert sich skeptisch zum Thema.

München – Die Löwen träumen davon, in den nächsten Jahren aus der Allianz Arena auszuziehen und mit Hilfe von externen Investoren ein eigenes Fußballstadion zu bauen. Dafür hatten sie sogar schon einen Standort auserkoren, in Riem an der A94 gegenüber dem Messegelände.

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Zuletzt hatte der Verein sein Interesse der Stadt an dem Grundstück mitgeteilt und angefragt, ob und zu welchen Konditionen die Fläche zu haben wäre. Doch wie die „SZ“ berichtet, erklärte eine Sprecherin des Kommunalreferats nun, dass das Grundstück „langfristig“ an ein Logistikunternehmen verpachtet sei. „Der Stadtrat hat sich zuletzt 2011 in einem Grundsatzbeschluss für diesen Standort als Güterverteilzentrum ausgesprochen“, heißt es weiter.

Den Löwen werde „zeitnah“ eine Antwort auf deren Anfrage bezüglich des Grundstücks zugehen; Vizepräsident Franz Maget sprach in der „SZ“ derweil davon, dass es bei den Stadionplanungen „überhaupt keinen konkreten Lösungsvorschlag“ gebe. „Es fehlt ja sogar die erste Voraussetzung: dass man eine Fläche hätte, auf der so etwas theoretisch möglich wäre. Und es fehlen Investoren." Außerdem gebe Maget zu bedenken, dass bei jeder denkbaren Fläche eine „unglaubliche Konkurrenz“ herrsche, „da wird keiner Hurra schreien, wenn ein Stadion hingebaut werden soll“.

Auch zu den möglichen Stadion-Standorten in Garching-Hochbrück und Freiham äußerte sich Maget sehr skeptisch.

 

 

 

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Kommentare (32)
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OKT
15
ag, 14:34 Uhr

Stadion

Typisch 60, da plappert jeder der mal in die Zeitung kommen will irgendeine Wasserstandsmeldung aus, ohne vorher zu prüfen ob sie überhaupt realisierbar ist. Flächen für einen Stadionsneubau im Stadtgebiet München sind lt. Flächennutzungsplan so gut wie nicht vorhanden. Eine Finanzierung ist z.Zt. nicht vorhanden. Wer ist der Gläubiger, der TSV oder die KGaA? Wie hoch währen die mtl. Belastungen? Alles Fragen, über die sich bei 60 warscheinlich noch niemand im Detail Gedanken gemacht hat. Hauptsache man ist mit seinem Bild wieder mal in der Zeitung. Bei 60 sollte man aus der Vergangenheit gelernt haben über nicht gelegte Eier nicht zu sprechen. Jetzt wird wieder alles zeredet und dann die Schuld, wenn es nicht klappt, von einem zum anderen geschoben. Es sind und bleiben leider nur Dilettanten am Werk. Wenn mal etwas Ruhe eingekehrt ist, dann kommt sicher einer aus der so genannten Führungsetage und versucht sich zu Positionieren, nur bei wem, das ist hier die Frage.

OKT
14
Trollhunter, 23:02 Uhr

Das Wunschgrundstück

ist verpachtet und die Katzerl haben ihre Seele schon verkauft.

OKT
14
Johannes, 19:36 Uhr

?

Wie wärs denn, wenn man sich erst mal um die Finanzierung kümmert und dann erst um ein Gelände, so wie das jeder Häuslebauer auch macht??

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