Die Sechzger haben Interesse an einem möglichen Stadion-Grundstück in Riem. Dort aber hat die Stadt andere Pläne. Vizepräsident Maget äußert sich skeptisch zum Thema.

München – Die Löwen träumen davon, in den nächsten Jahren aus der Allianz Arena auszuziehen und mit Hilfe von externen Investoren ein eigenes Fußballstadion zu bauen. Dafür hatten sie sogar schon einen Standort auserkoren, in Riem an der A94 gegenüber dem Messegelände.

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Zuletzt hatte der Verein sein Interesse der Stadt an dem Grundstück mitgeteilt und angefragt, ob und zu welchen Konditionen die Fläche zu haben wäre. Doch wie die „SZ“ berichtet, erklärte eine Sprecherin des Kommunalreferats nun, dass das Grundstück „langfristig“ an ein Logistikunternehmen verpachtet sei. „Der Stadtrat hat sich zuletzt 2011 in einem Grundsatzbeschluss für diesen Standort als Güterverteilzentrum ausgesprochen“, heißt es weiter.

Den Löwen werde „zeitnah“ eine Antwort auf deren Anfrage bezüglich des Grundstücks zugehen; Vizepräsident Franz Maget sprach in der „SZ“ derweil davon, dass es bei den Stadionplanungen „überhaupt keinen konkreten Lösungsvorschlag“ gebe. „Es fehlt ja sogar die erste Voraussetzung: dass man eine Fläche hätte, auf der so etwas theoretisch möglich wäre. Und es fehlen Investoren." Außerdem gebe Maget zu bedenken, dass bei jeder denkbaren Fläche eine „unglaubliche Konkurrenz“ herrsche, „da wird keiner Hurra schreien, wenn ein Stadion hingebaut werden soll“.

Auch zu den möglichen Stadion-Standorten in Garching-Hochbrück und Freiham äußerte sich Maget sehr skeptisch.