EHC München in der CHL Bock auf Bern: "Es wird ein großes Spiel"

Hart umkämpft war das Hinspiel in Bern, das der EHC um Konrad Abeltshauser (vorne) mit 3:2 gewann. Foto: dpa

Im Achtelfinal-Rückspiel der Champions Hockey League (CHL) empfängt der EHC Red Bull am Dienstag den SC Bern. Schon ein Unentschieden im Rückspiel reicht den Münchnern zum Einzug in die nächste Runde.

München - Länderspielpause in der Deutschen Eishockey Liga – Durchschnaufen für die Stars des EHC Red Bull München? Mitnichten! Denn während die Spieler der meisten anderen Teams jetzt ein paar freie Tage genießen, steht für den EHC noch das Rückspiel im Achtelfinale der Champions Hockey League auf dem Programm, am Dienstag (19:30 Uhr/Sport 1 live) gastiert der Schweizer Meister und Tabellenführer SC Bern im Eisstadion am Oberwiesenfeld.

Noch nie hat ein deutsches Team das Viertelfinale des seit 2014 ausgetragenen höchsten europäischen Klubwettbewerbs erreicht, dieses Mal stehen die Chancen für die Red Bulls, die das Hinspiel in Bern durch das späte Tor von Maximilian Kastner (59. Minute) mit 3:2 gewonnen haben, aber ganz gut – schon ein Unentschieden im Rückspiel reicht den Münchnern zum Einzug in die nächste Runde.

Das Weiterkommen richtet sich ausschließlich nach Punkt- und Torverhältnis, bei Gleichstand gibt es Verlängerung. "Die Partie in Bern hat richtig Bock gemacht", sagt EHC-Stürmer Frank Mauer. "Das war spannendes Eishockey und das gleiche können wir auch am Dienstag wieder erwarten. Wir konnten die erste Begegnung für uns entscheiden, aber der Kampf geht in München weiter."

14 der letzten 15 Ligaspiele hat Bern gewonnen

Bisher präsentierte sich der EHC auf internationaler Ebene hervorragend, gewann auch fünf der sechs Vorrundenspiele, darunter zweimal gegen den finnischen Topklub IFK Helsinki. "Es wird ein großes Spiel am Dienstag, auf das ich mich wirklich freue. Das Hinspiel war aufregend und bis zum Ende offen", meinte Trainer Don Jackson. "Wir haben das beste Team in der Schweiz besiegt. Jetzt wollen wir auch ins Viertelfinale, denn wir wissen, dass es möglich ist."

Der SC Bern war drei Mal in den vergangenen fünf Jahren Meister in der Nationalliga A, die gemeinhin als etwas stärker als die DEL eingeschätzt wird. Auch am Wochenende gelangen dem Team des deutschen Nationalverteidigers Justin Krueger zwei Siege (6:1 beim HC Davos, 2:1 gegen den EV Zug), 14 der letzten 15 Ligaspiele haben die Berner damit gewonnen.

Doch auch der EHC geht mit Rückenwind in die Partie. Mit den zwei Erfolgen am Wochenende (3:0 in Augsburg, 5:1 gegen Düsseldorf) nutzten die Red Bulls die Patzer von Rivale Nürnberg, der am Wochenende nur einen Punkt holte, und gehen als Tabellenführer mit einem Zähler Vorsprung in die Länderspielpause.

Gegen Düsseldorf trafen Steven Pinizzotto, Frank Mauer mit seinem 100. DEL-Tor, DEL-Topscorer Keith Aucoin, Jerome Flaake und Kastner. Neben einer guten Defensive – nur ein Gegentor in 120 Minuten – hatte damit vor allem die neuformierte Reihe mit Mauer, Flaake und Kastner großen Anteil am Erfolg. "Es hat ganz gut geklappt", sagte Mauer. Und hofft darauf auch gegen Bern.

Lesen Sie hier: Standort der Bayern-Basketballer - Platz eins!

JETZT LESEN

0 Kommentare

Kommentieren

  1. null