EHC München in Augsburg Der Kampf der Offensiven

Hat am Wochenende die Spitze der DEL-Torjägerliste übernommen: Münchens Brooks Macek (l.). Foto: gepa pictures/ho

Der EHC muss auswärts bei den Augsburger Panthern ran. "Immer etwas Besonderes".

München - Und weiter geht die wilde Punkte-Hatz in der DEL. Weil die Liga heuer wegen Olympia vom 2. bis 28. Februar pausiert, ist der Spielplan dicht gedrängt wie lange nicht. Und so muss der EHC Red Bull München bereits zwei Tage nach dem 5:2-Erfolg bei den Straubing Tigers schon wieder ran, und zwar am Dienstagabend (19.30 Uhr) im Derby bei den Augsburger Panthern.

Nur gut, dass der EHC sich schon ein ausreichendes Punktepolster erarbeitet hat und am Wochenende, das am Freitag mit einem 5:4 nach Verlängerung gegen die Düsseldorfer EG begonnen hatte, seine Playoff-Teilnahme endgültig fix gemacht hat. Das war freilich eine Formsache, und so kann sich der EHC nun darauf konzentrieren, seinen Vorsprung an der Tabellenspitze, der momentan fünf Punkte vor den Nürnberg Ice Tigers beträgt, zu behaupten.

Ziel ist der Hauptrundensieg

"Jetzt muss unser Ziel sein, den Hauptrundensieg zu holen", sagte Jungstar Dominik Kahun nach dem Spiel in Straubing. Im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion erwartet die Red Bulls ein hitziges Spiel, denn die Gastgeber kämpfen noch darum, sich für die 1. Playoff-Runde zu qualifizieren, vier Punkte beträgt ihr Rückstand auf den entscheidenden zehnten Platz. "Spiele gegen Augsburg sind immer etwas Besonderes. Unsere Fans freuen sich riesig drauf, wir freuen uns riesig drauf", sagt Verteidiger Florian Kettemer.

Fünf der vergangenen sieben Spiele haben die Augsburger gewonnen, am Sonntag fertigten sie die Krefeld Pinguine mit 7:1 ab und bewiesen damit ihre Offensivstärke. Obwohl Augsburg nur auf Platz 12 steht, haben ligaweit nur drei Teams mehr Treffer erzielt als die Panther, die mit Michael Davies und Trevor Parkes aber auf zwei wichtige Angreifer verzichten müssen. In Überzahl stehen die Schwaben mit einer Erfolgsquote von 23,9 Prozent sogar auf Platz 1 – vor dem EHC Red Bull (knapp 21 Prozent).

"Wir wissen, dass sie eine offensivstarke Mannschaft mit einem sehr guten Powerplay sind", analysiert Yannic Seidenberg, und folgert daraus: "Alle vier Reihen müssen Vollgas geben und die Details richtig machen." Doch auch der EHC kann sich auf seine Offensive verlassen, das Duo Keith Aucoin/Brooks Macek führt die Topscorer- (Aucoin) und Torjägerliste (Macek) der DEL an.

Neun der letzten zehn Vergleiche mit den Schwaben hat der EHC zudem gewonnen.

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