Eduard Augustin beobachtet Paare – und freut sich, dass es über Männer und Frauen noch so viel zu erzählen gibt. Diesmal:  Warum er es im Verlgleich zu Löwen-Investor Hasan ismaik einfach gut hat.

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Manchmal, wenn ich mit meiner Frau abends in der Küche sitze und große Schwierigkeiten habe, ihr etwas zu erklären, was sich nicht erklären lässt – zum Beispiel, warum ich jeden Samstag Sportschau gucken muss, obwohl es, wie sie sagt, „doch schließlich jeden Samstag eine Sportschau gibt“, weshalb es reichen müsste, „wenn man sich alle paar Wochen mal eine ansieht“ – tja, dann muss ich an Hasan Ismaik denken.

Hasan Ismaik ist ein Unternehmer, der in Abu Dhabi, Riad, Dubai, New York, London, Amman und Damaskus Wohnsitze unterhält und sich außerdem noch einen Fußballklub in München, den TSV 1860, leistet – und er hat noch ein viel größeres Problem. Er sitzt zur gleichen Zeit mit einer seiner Frauen am Frühstückstisch und muss auch etwas erklären, was sich nicht erklären lässt. „Heut Abend gibt es Couscous“, sagt seine Frau, „mit Fasan! Ich war auf dem Viktualien-Basar“. – „Ach ja“, sagt Hasan Ismaik dann und richtet den Blick schamhaft nach unten auf den Palastboden, „das ist blöd, da kann ich leider nicht, ich muss nach Paderborn“. – „Was?!“, sagt seine Frau, „was bitte ist ein Paderborn?“ – „Das ist eine, nun ja, Stadt. Da spielen meine Löwen“, sagt Hasan Ismaik, „da geht's um Platz sieben“. „Du hast sie nicht mehr alle“, sagt seine Frau, und noch bevor er in die Dubai-Paderborn-Maschine steigen kann, hat sie ihn verlassen.

Mensch! Im Vergleich mit Hasan hab ich’s einfach gut.