Dschungelcamp-Auftakt "Krokodil-Penis schmeckt – hab schon schlimmere gehabt"

Steffen Trunk
Die Bilder der ersten Dschungelcamp-Folge... Foto: MG RTL D / Stefan Menne

Endlich wieder Dschungelcamp, endlich wieder Trash-Promis am Rande ihrer Menschenwürde. Doch für die Rückkehr ins Rampenlicht und für eine fünf- bis sechsstellige Gage sind Natascha Ochsenknecht, Tina York, Tatjana Gsell und Co. bereit, vieles über sich ergehen zu lassen...

Lästereien, Liebesabenteuer, Lagerkoller und Labil-Geständnisse. TV-Deutschland wird auch 2018 wieder zwei Wochen lang auf eine harte Probe gestellt, aber Millionen schauen bereitwillig zu. Auch der Dschungelcamp-Auftakt am Freitagabend macht Lust aufs weitere Einschalten. Denn die meisten Promis lieferten ab und sorgten für gute Unterhaltung.

Dieses Jahr für viele Peinlichkeiten bereit: Ex-Kicker und Sprücheklopfer Ansgar Brinkmann, Transgender-Model Giuliana Farfalla, Katzenberger-Schwester Jennifer Frankhauser, Bachelorette-Gewinner David Friedrich, Busenmacher-Witwe Tatjana Gsell, Matthias Mangiapane (eigentlich gar nicht berühmt), DSDS-Sänger Daniele Negroni, Ex-Schauspielergattin Natascha Ochsenknecht, Sandra Steffl (bei Wikipedia steht "Schauspielerin"), Bachelor-Sternchen Kattia Vides, Schlagersängerin Tina York und Sänger Sydney Youngblood.

Ansgar Brinkmann, der Noch-nicht-Chef-Krieger

Als "weißer Brasilianer" war er schon in der Bundesliga berüchtigt. Doch bereits bei der Vorstellung wird klar: Brinkmann wird hoffentlich für Trouble im Dschungelcamp sorgen. "Ich hatte 30 Trainer in 20 Jahren und mit allen Krieg", so der Fußballer. Und auch zu Transgender-Model Giuliana hat er eine Meinung: "Ihr großer Vorteil: Cellulitis bekommt sie nicht." Ist der diesjährige prollige Sprücheklopfer jetzt schon gefunden? Nicht ganz, denn noch fügt er sich den RTL-Vorgaben, als er zum ersten Mal das Dschungel-Klo sah: "Euer Spiel, eure Regeln. Ok, ihr wollt' das so."

Giuliana Farfalla, der schöne Ex-Mann

Das Model bedient schon mal viele Klischees und gibt zu: "Ich bin auch nicht die Hellste" Und weiter: "Es hat zwar nicht mit GNTM geklappt, dafür mit dem Playboy". Bei der ersten Ekel-Dschungelprüfung zeigte Giuliana gleich vollen Körpereinsatz und holte gemeinsam mit Kattia im Fischabfall-Bad einen von zwei Sternen (sie scheiterten an Geografie-Kenntnissen). Doch mit Spannung wird wohl ein ganz bestimmtes Lagerfeuergespräch erwartet: Wie detailliert wird die Blondine aus ihrer Kindheit als Junge erzählen? "Ich erinnere mich nicht mehr gern dran", schluchzte sie bei ihrer Vorstellung.

Jennifer Frankhauser, die respektlose Schmugglerin

Frankhauser? Noch nie gehört!? Die Fake-Grauhaarige ist die Halbschwester von Daniela Katzenberger. "Ich bin die 'Schwester von' und das werde ich auch immer bleiben", begründet sie ihre Bekanntheit. Permanent spielt sie die Promi-Karte und spricht sogar von Fans: "Alle schreien immer 'Team Jenny'." Ahja. Doch schon beim Start nervt sie ihre Mitcamper, nachdem sie vom Ranger beim Schokoladen-Schmuggel erwischt wurde. "Respektlos", findet Tatjana Gsell. Bleibt Jenny Frankhauser die Gruppen-Außenseiterin? Die Zuschauer wählten sie gemeinsam mit Matthias in die Dschungelprüfung am Samstagabend.

David Friedrich, der nervige Dauergrinser

David Friedrich, der permanente "Wow, krass, cool, geil"-Schreier geht den Dschungelcamp-Zuschauern jetzt schon auf die Nerven. Überspielt er so nur seine Unsicherheit? Er selbst bezeichnet sich nicht als Reality-TV-Typ, sondern als Musiker. Und spricht dann aber von seiner Teilnahme an der Reality-Serie "Die Bachelorette": "Ich hatte mich wirklich verliebt. Es hat leider nicht funktioniert. Mir wurde vorgeworfen, ich wollte nur Promo für meine Band machen." Ja, was will er denn jetzt (sein)?

Tatjana Gsell, der tragische Trash-Star

"VIP-Status muss man sich hart erarbeiten", meint Tatjana Gsell. Das hat sie - nicht! Die Busenmacher-Witwe fällt ein radikales Urteil über ihre letzten Jahre: "Es gab ein paar Fehlentscheidungen. Das mit Foffi (...) hätte man sich schenken können." Nach dem mysteriösen Todesfall von Franz Gsell saß Tatjana unschuldig in U-Haft: "Man verliert die Freiheit, das Ansehen, sein Leben. Kein Mensch kann das wieder gut machen." Sie ist eine tragische Promi-Persönlichkeit und wird emotional: "Ich möchte, dass man mir glaubt und dass man Tatjana endlich mal liebt hat." Wird sich die Gsell tatsächlich mal real zeigen? Bei der Dschungelprüfung legt sie vor und isst ohne zu zögern zwei zähe Kuhzitzen. Respekt!

Matthias Mangiapane, der exzentrische Entertainer

"Ich hab vor allem Schiss", sagt er beim Dschungelcamp-Einzug. Aber Matthias macht alles für den "Fame" - die Gage war ihm angeblich egal. Sein Witze-Reportiere ist begrenzt, das merkt man schnell. Die Sprüche sind seit seiner fünfjährigen TV-Bekanntheit stets gleich geblieben. Mensch Matthias, leg doch mal ne andere Platte auf! Nur auf seine exzentrische Art und die kleinen schnellen Ausraster ist man schon gespannt - am besten im schrillen Maiskolben-Badeanzug.

Daniele Negroni, der herzliche Skandalsänger

Mit 13 hart an der Flasche, 2012 bei DSDS Zweiter geworden, Gold-Status fürs erste Album - so liest sich Danieles Vita. Doch der Regensburger hat sein Herz am rechten Fleck, wie man bei der Dschungelprüfung sehen konnte. Keiner unterstützte Tina York so sehr, wie der 22-jährige Sänger mit den bunten Haaren. Wird er seine soziale Ader im Dschungelcamp ausleben, um so all die Schlagzeilen rund um seine Drogen- und Sex-Vergangenheit bei den Zuschauern vergessen zu machen?

Natascha Ochsenknecht, die gewiefte Camp-Mutti

Die Exfrau von Uwe Ochsenknecht hält sich wacker im Rampenlicht. Kein Wunder, dass RTL sie mehrmals schon für das Dschungelcamp anfragte, doch erst heuer, nach der Trennung von Umut Kekili, stimmte die Gage, so Ochsenknecht. Ganz schön geschäftstüchtig! Wird sie ihr Rolle als Camp-Mutti erfüllen (können) oder ausbrechen? Bei der Ekel-Prüfung biss sich Natascha durch - ein Krokodilpenis musste verzehrt werden. "Ich habe meinen Kindern versprochen, so etwas nicht zu essen." Aber schlimm fand sie es nicht: "Schmeckt gar nicht schlecht - hab' schon schlimmere gehabt."

Sandra Steffl, die Unbekannte als Underdog

Über Menschen, die man nicht kennt, sollte man sich kein vorzeitiges Urteil bilden. Also stellt sich Sandra Steffl erst einmal selbst vor: "Ich bin Schauspielerin, ich habe früher ganz schön viel Fernsehen gemacht." Klingelts? Egal. Welche Qualitäten hat sie sonst noch? "Ich kann auch mal zickig werden. Leute denken, ich sei selbstbewusst. In mir drin sind aber ganz viele Zweifel und Ängste, aber ich versuche das nicht zu zeigen." Sandra Steffl könnte dennoch von der Unbekannten zur heimlichen Favoritin avancieren, die keiner anfangs auf dem Schirm hatte.

Kattia Vides, das zickige "Bachelor"-Babe

Seit ihrer "Bachelor"-Teilnahme bleibt das Zicken-Image an ihr kleben, dabei sei die Latina doch soooo harmlos. "Es kommt darauf an, wie mich ein Mensch anspricht. Der Ton macht die Musik", erklärt die dralle Single-Lady. Und was kann und macht Kattia, wenn sie nicht im TV ist? "Ich mache viel Sport und traue mich, einen Bikini zu tragen." Ok, schon verstanden. Viel kommt da wahrscheinlich auch nicht mehr.

Tina York, der Pleite-Schlagerstar

Warum geht man mit 63 ins Dschungelcamp? Für die "Wir lassen uns das Singen nicht verbieten"-Sängerin gab's nur einen Grund: "Weil ich nie wieder so schnell in so kurzer Zeit so viel Geld verdienen kann." Ehrlich ist die Schwester von Mary Roos. Doch sitzt sie ihre Zeit im Camp nur ab? Die Befürchtung liegt nahe. Für den Ekelfaktor sorgte die Sängerin übrigens schon vor der Dschungelprüfung: Nachdem ihr Boot kenterte und sie durch einen Teich schwimmen musste, übergab sich Tina York am Ufer. Sogar ein Arzt musste kommen. Drama, Baby, Drama.

Sydney Youngblood, der noch lebende Retro-Star

Zwei Hits hatte Sydney Youngblood: 1998 und 1993. "Jeder glaubt, ich bin gestorben, aber ich lebe noch", witzelte der Sänger. Er ist selbstironisch und hat Humor: "Jeder denkt, jeder Schwarze hat ein großes Ding, aber ich hab eine große Stimme." Brüller! Warum er immer von "jeder" und "jeden" spricht, bleibt ein Rätsel. Genauso wie seine Dschungeltauglichkeit. Man darf gespannt sein, ob er nur der ruhige, gemütliche Gute-Laune-Bär bleibt.

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