Drei Fragen zum Kieler Tatort Wer wird die neue Frau an Borowskis Seite?

, aktualisiert am 19.06.2017 - 10:35 Uhr
Er haust in einer leeren Wohnung, betrinkt sich, schottet sich ab: Derart von der Rolle haben Zuschauer Borowski selten erlebt. Foto: NDR/Christine Schroeder

Wer tritt Brandts Nachfolge an? Und warum ist Borowski so unglaublich schlecht drauf? Wir klären offene Fragen zum Kieler "Tatort".

Dicke Luft herrscht zwischen Brandt und Borowski - doch nicht für lang, denn der "Tatort" aus Kiel vom Sonntag ist der letzte Fall für Sibel Kekilli (36, "Die Fremde"). Wer ihr folgen soll und warum Borowski überhaupt so schlecht gelaunt ist, klären wir hier. Die ersten beiden "Tatort"-Folgen nach Vorlage von Henning Mankell gibt es hier auf DVD

Wer ermittelt zukünftig an Borowskis Seite?

Noch ist die Nachfolge von Sibel Kekilli nicht bekannt. In dem bereits abgedrehten "Borowski und das Land zwischen den Meeren" ermittelt Axel Milberg (60) allein. In diesem Film soll die Versetzung von Sarah Brandt thematisiert werden. Ende Juni sollen die Dreharbeiten für den darauf folgenden "Tatort" aus Kiel beginnen. Was Milberg im Gespräch mit "RP Online" bereits verriet: "Es soll auf jeden Fall eine Frau sein."

Was ist mit Borowski los?

Er haust in einer leeren Wohnung, betrinkt sich, schottet sich ab: Derart von der Rolle wie in "Das Fest des Nordens" haben wir den Ermittler selten erlebt. Doch was ist der Auslöser? Axel Milberg findet folgende Erklärung: "Ich glaube, diese Folge sollte direkt nach der Folge 'Borowski und die Rückkehr des stillen Gastes' kommen", sagte er dem NDR. Der Sender hatte "Borowski und das verlorene Mädchen" und "Borowski und das dunkle Netz" aus Gründen der Aktualität nach hinten verschoben. Diese chronologische Verschiebung erklärt sowohl Brandts Frust als auch Borowskis Zustand: "Da ging es also um den Schrecken der Zerstörung seines Glücks und den persönlichen Neuanfang der Ermittlerfigur Borowski."

Was nagt an Kommissar Borowski? 

Gab es schon einmal einen "Tatort" nach Vorlage von Henning Mankell?

Ja, der Kieler Fall vom Sonntag ist sogar bereits der dritte nach einer Vorlage des Erfolgs-Autors. Mankell-Verfilmungen gab es reichlich, doch mit dem "Tatort" hatte er nichts am Hut. Axel Milberg war es schließlich, der Mankell dazu überredete. Doch erst nachdem Milberg den Autoren mit einer Lesung von dessen Roman "Der Chinese" beeindruckte, ließ er sich erweichen und schrieb zwei Geschichten für den Kieler "Tatort", die als "Borowski und der coole Hund" und "Borowski und der vierte Mann" verfilmt wurden.

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