Dramatik in der Olmypiahalle 1,5 Sekunden vor Ende: Maceks großer Moment gegen Nürnberg

Sieg im letzten Moment: Die Bullen feiern die späte Erlösung gegen Nürnberg Foto: GEPA pictures

Im letzten Moment gewinnt der EHC Red Bull das Spitzenspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers in der Olympiahalle. "Es war eine großartige Atmosphäre", sagt der Matchwinner. Am Dienstag geht es gegen Mannheim.

München - HALLEluja, das war knapp. In fast letzter Sekunde hat der EHC Red Bull München das Spitzenspiel gegen die Thomas Sabo Ice Tigers mit 3:2 nach Verlängerung gewonnen. Gerade mal 1,5 Sekunden trennten beide Teams noch vom Penaltyschießen, als Brooks Macek den Puck in Überzahl noch irgendwie ins Nürnberger Tor beförderte. Ein Auftakt mit Spannung und Dramatik – wie maßgeschneidert für das erste von drei Spielen in der Olympiahalle, dem großen Hockey-HALLEluja zum Jahreswechsel.

"Es war ein hartes Spiel, wie in den Playoffs, mit einer großartigen Atmosphäre", schwärmte Matchwinner Macek. "Wir sind froh, dass wir den Zusatzpunkt geholt haben." Mit dem Sieg kletterte der EHC wieder auf Rang zwei in der Tabelle und liegt nur ein Pünktchen hinter Spitzenreiter Nürnberg.

Die 10 000 Zuschauer, darunter auch Oberbürgermeister Dieter Reiter, sahen ein packendes, ein intensives Spiel, in dem die Münchner nach knapp zehn Minuten durch Jon Matsumoto nach genialem Zuspiel von Keith Aucoin in Führung gingen. Doch die Nürnberger Antwort folgte prompt, nur 38 Sekunden später gelang Taylor Aronson der 1:1-Ausgleich.

Auch der zweite Abschnitt bot temporeiches Eishockey. Diesmal waren es aber die Franken, die in der 38. Minute durch Brett Festerling in Führung gingen. Doch das Team von Don Jackson ließ sich von der Atmosphäre anstecken, kämpfte weiter und kam in der 54. Minute zum verdienten Ausgleich. Yannick Seidenberg hämmerte in Überzahl die Scheibe ins Tor.

In der Verlängerung kam dann Maceks großer Moment. Mit seiner letzten Möglichkeit brachte er die Halle zum Beben – es war sein 100. Tor in der deutschen Eishockeyliga.

"Wir haben Moral gezeigt und bis zum Ende gekämpft", befand Torschütze Seidenberg nach dem Match. "Deshalb haben wir auch verdient gewonnen." Schon heute folgt der zweite Teil des HALLEluja. Die Münchner erwarten um 19.30 Uhr die Adler aus Mannheim. Die formschwachen Gäste stehen derzeit zwar nur auf Platz zehn, trotzdem warnt Coach Jackson: "Sie haben einen neuen Trainer, neues Leben bekommen, es wird sicher wieder ein hartes Spiel vor toller Atmosphäre."

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