Anzeige

Artikel weiterempfehlen Artikel drucken Artikel kommentieren
Artikel bewerten [0.00/0]

Dortmund Dortmund nach 2:0-Sieg in Nürnberg Tabellenführer

dpa, vom 03.02.2012 22:26 Uhr
Die Dortmunder bejubeln ihren Treffer zum 1:0. Foto: David Ebener Foto: dpa
Die Dortmunder bejubeln ihren Treffer zum 1:0. Foto: David Ebener Foto: dpa

Borussia Dortmund hat die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga übernommen. Mit einem 2:0 (1:0)-Sieg beim 1. FC Nürnberg löste der deutsche Meister am Freitagabend zum Auftakt des 20. Spieltag den FC Bayern als Spitzenreiter ab.

Nürnberg - Allerdings können die Münchner mit einem Erfolg am Samstagabend beim Hamburger SV wieder am BVB vorbeiziehen. Vor 45 572 Zuschauern erzielten Kapitän Sebastian Kehl (48. Minute) und der zehn Minuten zuvor eingewechselte Lucas Barrios (82.) die Tore für die seit 14 Spielen ungeschlagenen Dortmunder. Nürnberg ist nach der Heimniederlage mit drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz 14. der Bundesligatabelle.

Bei Temperaturen um zwölf Grad minus waren die Gastgeber zuerst auf Betriebstemperatur gekommen. "Mein Spieler sind abgehärtet - durch den jahrelangen Abstiegskampf", hatte Club-Trainer Dieter Hecking zuvor erklärt. Überraschend gestattete die Meister-Abwehr um Nationalspieler Mats Himmels den Nürnbergern zunächst mehrere hochkarätige Chancen. Nach Ecke wurde ein Schuss von Dominic Maroh erst kurz vor dem Dortmunder Tor von Sven Bender aufgehalten (10.), einen Versuch von Timmy Simons köpfte Shinji Kagawa von der Linie (11.). Und der Tscheche Tomas Pekhart schoss den Ball aus vier Metern über den Borussen-Kasten (19.).

Die Dortmunder wurden zielstrebiger, mussten jedoch zunächst noch einen Schock wegstecken. Jung-Nationalspieler Bender - in der Hinrunde schon mit einem doppelten Kieferbruch - verletzte sich nach 20 Minuten nach einem unglücklichen Zweikampf am linken Sprunggelenk. Eine längere Pause droht. Jungstar Mario Götze fehlt wegen einer Schambeinentzündung ohnehin noch mehrere Wochen.

Die Stärke des BVB: Blitzschnell brachten die Gäste vor allem über den agilen Japaner Kagawa den Ball immer wieder in die Spitze zu Robert Lewandowski. Der 23 Jahre alte Pole zog zunächst im Privatduell mit Nürnbergs starkem Torhüter Raphael Schäfer den Kürzeren.

Klopp, wie sein Kollegen mit einer dicken Wollmütze, ruderte an der Seitenlinie mit den Armen, kommentierte alle Aktionen wie gewohnt lautstark. Doch ob allein vor dem Tor (21.) oder mit einem Fernschuss (34.) - Lewandowski scheiterte wie auch Kevin Großkreutz (26.) und Kagawa (36.) an Schäfer. Im Mittelfeld ersetzte Moritz Leitner den verletzten Bender. Die zweikampfstarken Gastgeber machten lange Zeit "nicht so viele Räume" auf, wie es Hecking gefordert hatte.

Erst ein langer Pass des 19 Jahre jungen Leitner riss die Nürnberger Abwehr auf. Den Rückpass von Lukasz Piszczek verwertete Kapitän und Routinier Kehl (31) mit einem Flachschuss aus zehn Metern. Wintereinkauf Adam Hlousek, der wieder mit einigen gefährlichen Standards positiv auffiel, leistete sich vor dem entscheidenden Gegentreffer einen Stellungsfehler. Danach brachte der BVB ruhig und abgeklärt die drei Punkte nach Hause, auch wenn der Club weiter kämpfte und ackerte. Barrios machte im Nachsetzen mit seinem ersten Saisontor alles klar.

Nürnberg bleibt mit weiter 21 Punkten nur drei Zähler über der Abstiegszone. "Der BVB ist das Maß aller Dinge", meinte Hecking, der die nötigen Siege nun gegen andere Gegner holen will. Gegen Dortmund war es die sechste Niederlage des Clubs nacheinander.

Kommentare (0)
» Kommentarregeln
  • Kommentare anzeigen
  • Kommentare schreiben
Titel *  
     
Autor *  
     
Kommentar *  
             
(optional)
E-Mail   (wird nicht veröffentlicht)
             
Straße     Hausnr.  
             
PLZ     Wohnort  
             
    (E-Mail keine Pflichtangabe, allerdings können Kommentare ohne Angabe der vollständigen Adressdaten in der gedruckten Ausgabe leider nicht berücksichtigt werden. E-Mail, Straße und Nummer werden nicht veröffentlicht.)
             
      * Pflichtfelder
Hertha-Protest: Man sprach von einem Blutbad
[Kommentare 5] Die Folgen des Fan-Wahnsinns: Hertha BSC will Protest gegen die Wertung des Skandalspiels einlegen. Die Mannschaft hat nur auf Bitten der Polizei weitergespielt.
Der Fan-Irrsinn: Randale in der Bundesliga
Bilder [Kommentare 2] Der Fan-Wahnsinn: In Düsseldorf und Karlsruhe überschatten randalierende Zuschauer die Relegation. Ausschreitungen in der Bundesliga - die AZ hat die jüngsten Fälle gesammelt.
Die AZ-Sport-Bilder
mehr Bilder mehr Bilder
Anzeige
Der tägliche Super Deal der AZ

 

Anzeigen & Verlagsbeilagen zum Durchklicken
 
Interaktiv
  • Umfrage
olympia_fotolia

Im Olympiapark ist mit dem Champions-Festival das größte UEFA-Fan-Fest aller Zeiten. Gehen bzw. gingen Sie hin?

 
Ja klar, ein absolutes Muss!
Mal sehen, das mache ich vom Wetter abhängig.
Nein, derlei Veranstaltungen interessieren mich nicht.
 
(Ergebnis anzeigen)
 
  • Meist gelesen
  • Meist kommentiert
  • Neueste Artikel
  • Facebook
  • Twitter