Django Asül, Komiker und Kabarettist, kommentiert jeden Samstag üblicherweise das Geschehen beim FC Bayern. Heute befasst er sich mit der Formkrise der Bayern.

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Das Spiel gegen Lille hat erstaunliche Schwächen beim FC Bayern an die Oberfläche gespült. Vor allem der physische und psychische Zustand gibt Anlass zu Bedenken.

Die Bilanz der letzten halben Stunde ist desaströs: zunächst ein Tor der Franzosen. Dann erst ewige acht Minuten später Bayerns Antwort durch Kroos. Danach ging so gut wie nichts mehr.

Obwohl Lille nur Spieler hatte, die auch in Topform sich vorkommen wie in der falschen Sportart. Dass mit Pizarro ein oft verletzter Ersatzstürmer der Spieler des Tages war mit drei Toren, macht die derzeitige Situation des Teams nur noch bedrohlicher.

Auch in der Champions League sollte sich Bayern die Borussen aus Dortmund zum Vorbild nehmen. Die Dortmunder scheinen körperlich wesentlich fitter zu sein. Sie kassierten das letzte Tor des Gegners nicht wie Bayern in der 58., sondern erst in der 89. Minute. Und das unter gütiger Mithilfe ihres Torhüters.

Das Tor schoss ein deutscher Nationalspieler. Während Lilles Torschütze Kalou bei Jogi Löw noch nicht mal im Kader war.

Gegen Eintracht Frankfurt kann Bayern nun beweisen, ob das Team wirklich Klasse hat. Nicht umsonst nennt man die Eintracht auch das Real Madrid von Südhessen.