Django Asül, Komiker und Kabarettist, kommentiert jeden Samstag das Geschehen beim FC Bayern. Diesmal geht es um das neue Sicherheitskonzept der DFL.

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Das neue Sicherheitskonzept der DFL hat es in sich. Da stecken einige Ansätze für ein intensiveres Stadionerlebnis drin. So soll es ein Zelt geben für gescheite Personenkontrollen. Wieso nicht gleich eine Boutique mit einplanen, wo beispielsweise die Gattin die neueste Mode anprobieren kann, während der Gatte untersucht wird? Mit ein bisschen Glück findet die Dame einen neuen Pullover. Und die Polizei findet eventuell die zwei Meter lange Fahnenstange, die der Mann in seiner Speiseröhre ins Stadion schmuggeln wollte.

Eine gute Idee ist auch die Beschränkung der Gästetickets bei sogenannten Risikospielen. Gerade bei Derbys wollen die Heimfans gerne unter sich sein. Kein normaler Mensch holt sich schließlich bei wichtigen Anlässen fremde Leute von der Straße ins Haus.

Der Begriff Risikospiel ist ohnehin sehr individuell auslegbar. Es gibt Teams, bei denen ist es schon ein Risiko, wenn der Gegner antritt. Ein Risikospiel ist es auch, wenn der vierte Schiedsrichter die Nähe zu Dortmunds Trainer Klopp sucht.

Etliche Bayern-Spieler berichten hingegen: Für sie war es ein absolutes Risikospiel, wenn ihnen Oliver Kahn Anweisungen gab. Meist auf seine betont herzliche Art mit Händen und Füßen.