Django Asül, Komiker und Kabarettist, kommentiert jeden Samstag üblicherweise das Geschehen beim FC Bayern. Diesmal befasst er sich mit der Frühform der Münchner.

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Das Trainingscamp in Doha hat erstaunliche Erkenntnisse zutage gefördert: Sollte ein Gegner, wie zum Beispiel der FC Schalke 04 im Testspiel am Dienstag, im Hurra-Stil attackieren, nutzen das die Bayern zu schnellen Toren.

Sollte ein Gegner allerdings nach ungefähr zehn Minuten jegliche Bereitschaft zum Mitspielen vermissen lassen (wie die Schalker am Dienstag), machen die Bayern viele Tore.

Damit ist aber auch klar: Bis weit in den April hinein werden die Gegner mehr Widerstand leisten. Dafür sorgen allein schon die Temperaturen.

Schalkes Lethargie in Doha ist nur allzu verständlich. Es ist dort sehr warm. Und die wenigen zuschauenden Araber wollen sich ohnehin nicht vor der WM 2022 mit deutschem Fußball beschäftigen.

Testspiele in der arabischen Welt sollten nur gegen arabische Mannschaften stattfinden.

Die Bayern haben dann eine engagierte Truppe als Kontrahenten. Und die Schalker haben dann einen Gegner auf Augenhöhe.

Sowohl Bayern als auch Schalke aber müssen sich in der Liga das nächste sonnige Trainingslager verdienen.

Die Rückrunde wird nicht leicht. Bayern ist oben, Schalke gefühlt ganz unten.

Sollte Schalke die derzeitige Form konservieren, wäre ein Start in der arabischen Liga sinnvoll.